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Märkischer Anger soll neu belebt werden

Stahnsdorfer wollen ihre historische Ortsmitte umgestalten Märkischer Anger soll neu belebt werden

Die Stahnsdorfer wollen ihre historische Ortsmitte umgestalten und neu beleben. Dazu hat ein Landschaftsarchitekt jetzt ein Pflege- und Entwicklungskonzept vorgelegt, über das Stahnsdorfs Gemeindevertreter am 2. November diskutieren wollen. Ein Informationssystem aus Tafeln mit historischen Fotos und Texten soll über die historischen Gebäude am Platz informieren.

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Der Ortskern von Stahnsdorf rund um die Feldsteinkirche soll seinen märkischen Charakter wiedererhalten. Dazu legte jetzt ein Landschaftsarchitekt ein Entwicklungskonzept vor.

Quelle: Stephan Reitzig

Stahnsdorf. Die historische Ortsmitte von Stahnsdorf soll umgestaltet und damit attraktiver für Einwohner und Besucher werden. Das hatten 151 Stahnsdorfer im Bürgerhaushalt 2015 vorgeschlagen. Seit mehreren Jahren setzt sich eine kleine Gruppe zuerst als Arbeitsgemeinschaft Dorfmitte und jetzt als Agendagruppe „Historischer Ortskern“ für eine Neubelebung des Ensembles rund um die Stahnsdorfer Dorfkirche ein. Garten- und Landschaftsarchitekt Ansgar Heinze aus Kleinmachnow erarbeitete im Auftrag der Gemeindeverwaltung ein Pflege- und Entwicklungskonzept für den Dorfplatz. Nach einer Vor-Ort-Begehung im Juni dieses Jahres wollen Stahnsdorfs Gemeindevertreter nun am 2. November über dieses Konzept diskutieren.

So soll zunächst der märkische Charakter des historischen Dorfangers wiederhergestellt werden. Dazu müssen Bäume, Sträucher und Hecken an verschiedenen Stellen des Dorfplatzes entfernt werden, um die ungehinderte Sicht auf die Kirche beziehungsweise die Gehöfte rund um den Platz wieder frei zu machen. Außerdem sollen Freiräume geschaffen werden, auf denen später Veranstaltungen stattfinden und Festzelte aufgebaut werden könnten. Einige Parkplätze und Schilder sollen verschwinden. Wo Gehölze und Gewächse weggenommen und Stellplätze beseitigt wurden, sieht das Konzept die Anpflanzung von neuem Rasen vor.

Landschaftsplaner Heinze schlägt in seinem Konzept vor, die Wege rund um und über den Dorfplatz zu befestigen beziehungsweise neu auszubauen. Gehwegplatten aus DDR-Zeiten im Norden des Platzes sollen herausgenommen und durch einen neuen Oberflächenbelag ersetzt werden. Im südlichen Bereich empfiehlt der Architekt am Eingang zur Kirche, am Spielplatz sowie am Dorfteich für den Besucherverkehr neue Wege und Plätze. Je nach künftiger Nutzung sollte die Oberfläche aus einer wassergebundenen Deckschicht, aus Asphalt mit Splitzusatz oder eingefärbten Asphalt sowie aus kleinem Natursteinpflaster bestehen.

Mehrere Sitzbänke und Fahrradständer sollen Besuchern des Dorfplatzes einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen, Papierkörbe an Wegen und Plätzen den Anger sauber halten. Außerdem wird ein Infosystem zu Objekten am und auf dem Dorfplatz vorgeschlagen. Die Agendagruppe „Historischer Ortskern“ hat dazu ein eigenes Projekt „Stahnsdorf laufend kennen lernen“ erarbeitet, in dem Tafeln mit historischen Bildern und Texten über die historischen Gebäude informieren.

Von Heinz Helwig

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