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Seniorentreff wird teurer

Stahnsdorf Seniorentreff wird teurer

Die Kosten für den Umbau des alten Ladens in der Stahnsdorfer Lindenstraße 22 zum Seniorentreffpunkt verteuern sich um annähernd 87 000 Euro. Der Landkreis genehmigt die Sanierung, erteilt aber Auflagen. Ursprünglich waren 60 000 Euro für den Umbau eingeplant worden. Stahnsdorfs Gemeindevertreter müssen die Kostensteigerung noch bewilligen.

Stahnsdorf, Lindenstraße 22 52.3903783 13.21842
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Teures Geschäft: Der Umbau des alten Lebensmittelladens in der Stahnsdorfer Lindenstraße 22 zum Seniortreff kostet 147 000 Euro.

Quelle: H. Helwig

Stahnsdorf. Der Umbau eines leer stehenden Geschäftes in der Stahnsdorfer Lindenstraße 22 wird teurer als angenommen. Ursprünglich sollte der alte Laden für bis zu 60 000 Euro als Seniorenbegegnungsstätte „Alt und Jung“ hergerichtet werden. Der Treffpunkt soll eine Übergangslösung sein, bis die Gemeinde das Geld für ein geplantes Bürgerhaus hat. Die Wohnungsgesellschaft Stahnsdorf (Woges) hatte bei der Bauaufsicht des Landkreises einen Bauantrag zur Sanierung der Räume gestellt. Mit der Baugenehmigung kam bereits Ende Mai auch eine Reihe von Auflagen, die das Projekt um 87 000 Euro verteuern. Unter anderem soll die Woges die alten Schaufenster gegen neue Fenster austauschen und den Eingang verbreitern. Statt der vorgesehenen drei Parkplätze sollen sieben Stellflächen angelegt werden.

Für die ursprüngliche Summe von 60 000 Euro hatten Woges und Gemeinde für das Provisorium eine Mindestmietzeit von fünf Jahren vereinbart, um die Kosten wieder auszugleichen. Mit der neuen Höhe von 147 000 Euro müsste die Gemeinde das Objekt allerdings für mindestens 15 Jahre nutzen, informierte die Gemeindevertreterin Rosemarie Kaersten (Linke) ihre Parlamentskollegen in der jüngsten Sitzung.

Die Vorsitzende des Stahnsdorfer Seniorenbeirates hatte Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) bereits beim Empfang, den der Verwaltungschef Anfang Juli zum Auftakt seiner zweiten Amtszeit gab, an eine rasche Entscheidung wegen der Kostenerhöhung erinnert und ihn gebeten, die Sanierung nicht auf das Jahr 2017 zu verschieben. Sie hatte gehofft, die Gemeindevertreter könnten den finanziellen Mehraufwand noch vor der Sommerpause bewilligen. Das wäre ein positives Signal für den Aufsichtsrat der Woges gewesen, der seinerseits am 23. August über die Kostensteigerung und die neuen Mietkonditionen entscheiden will. Doch der Umbau des Ladens stand in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates nicht. auf der Tagesordnung. Nun werden die Gemeindevertreter voraussichtlich erst am 6. Oktober das Thema behandeln können.

In Stahnsdorf leben derzeit rund 2500 Einwohner im Alter von mehr als 65 Jahren. Für sie sollen im Treffpunkt Veranstaltungen zu verschiedenen Themen, Spiele- und Beschäftigungsnachmittage sowie ein Café angeboten werden.

Von Heinz Helwig

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