Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Wahlplakat geknickt: Hat er oder hat er nicht?
Lokales Potsdam-Mittelmark Wahlplakat geknickt: Hat er oder hat er nicht?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:11 15.04.2016
Kurz vor Mitternacht tauschen Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger, unten) und Jan Schlichting das Konterfei des Amtsinhabers aus. CDU-Herausforderer Daniel Mühlner ist geknickt. Quelle: Privat
Anzeige
Stahnsdorf

Bis zuletzt sorgt Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) im Wahlkampf für sonderbare Possenspiele. Nimmt schon sein Name auf dem Wahlschein den größten Platz ein, weil alle Unterstützer – auch die unbekannten – genannt werden mussten, so machte er sich jetzt am Montag kurz vor Mitternacht im Güterfelder Damm mit BfB-Mann Jan Schlichting an einem Lampenmast mit einem beschädigten Wahlplakat des CDU-Mitbewerbers Daniel Mühlner zu schaffen.

Bettina Driesener, Stahnsdorfer Unternehmerin und Sympathisantin des CDU-Kandidaten, musste auf dem Weg von einer Freundin mit ihrem Auto gleich zweimal an der Laterne vorbeifahren, um zu glauben, was sie sah. Sie stellte den Bürgermeister zur Rede. „Jetzt habe ich den Beweis, dass Sie Plakate beschädigt haben“, soll sie frohlockt und das Handy gezückt haben. Das Foto schickte sie der MAZ.

Bürgermeister weist Vorwürfe zurück und will Beweis haben

„Wir haben das Plakat nicht einmal berührt“, wehrt sich Albers. Er zieht ein Gegenfoto hervor, das beweisen soll, dass CDU-Mann Mühlner bereits geknickt war, als Albers zu ihm kam. „Meine Plakate waren heruntergerutscht. Ein paar Freunde haben die Kabelbinder wohl nicht fest genug gezurrt“, so Albers. Die leichten Folien würden ja auch schnell zusammenklappen. Eben nicht, widerspricht Driesener. Sie selbst hat für Mühlner Plakate angebracht und weiß als frühere Werbemanagerin, wie fest die Tafeln an den Masten sitzen müssen.

So soll das Plakat schon vorher ausgesehen haben. Quelle: Privat

Dass Albers ausgerechnet im Schutz der Dunkelheit sein Gesicht erneuern will, obwohl er Urlaub hat, ist schon verwunderlich. Im Dunkeln ist halt gut munkeln. Doch der Bürgermeister mag die idyllische Ruhe am Abend, wo er sein Auto auf der Straße abstellen kann. Am Tage muss er Flyer verteilen, sagt er. Außerdem sei es auf den viel befahrenen Straßen zu gefährlich, die Lampenmaste hinaufzuklettern.

Daniel Mühlner nimmt’s gelassen: „ Dass es besonders viele geknickte Plakate von mir gibt, habe ich ehrlich gesagt noch nicht festgestellt. Schwund gehört wohl dazu. Aber mir ist aufgefallen, dass einige Plakate komplett weg sind, oft zwei Tage, nachdem sie aufgehängt wurden.“

Von Heinz Helwig

Potsdam Einstein-Forum startet in die Saison - Auch Albert Einstein war ein Flüchtling

Das Einstein-Forum will sich mit seiner ersten Veranstaltung in dieser Saison mit einem brisanten Thema an eine breite Öffentlichkeit wenden. Es geht um das Thema „Flüchtlinge“ – und Albert Einstein ist Kronzeuge. Was sein Schicksal mit uns Heutigen zu tun hat, wird in vielfältiger Weise beleuchtet. Geplant ist eine spannende Reise in Einsteins Privathaus in Caputh.

15.04.2016

Dubiose rote Punkte im Brücker Kirchenwald hatten im Februar für Verwirrung gesorgt. Schnell jedoch wurde klar: Anlass war die Prüfungsvorbereitung eines Jagdterriers. Die Hündin hat inzwischen ihr Prädikat und auch Nachwuchs. In Erinnerung an die verwirrende Vorgeschichte ist der Welpe „Kautz vom Planetal“ nun nach Pfarrer Helmut Kautz benannt worden.

15.04.2016

Zum Sortiment der Golzower (Potsdam-Mittelmark) Baby-Begrüßungspakete kommen jetzt niedliche Wollsöckchen in verschiedenen Farben und Mustern für die neuen Erdenbürger dazu. Strickomi ist die 53-jährige Sabine Hübner, die selbst zwei Enkel hat. Die Idee geht auf Vize-Bürgermeister und Apotheker Peter Schmieder zurück.

15.04.2016
Anzeige