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Starke Schule mit Wohlfühlfaktor

Grundschule Wollin Starke Schule mit Wohlfühlfaktor

Hier sollen sich die Kinder beim Lernen wohlfühlen. In der Kleinen Grundschule in Wollin ist einiges etwas anders. Beim Tag der offenen Tür am Samstagvormittag konnten sich die Familien der aktuellen und zukünftigen Schüler davon überzeugen, wie sehr das Team aus Lehrerinnen und Erzieherinnen darum bemüht ist, den Schulalltag kreativ zu gestalten.

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Bennet Vogel (grüner Pullover) hilft Lexy Pia Geltz (l.) und Sarah Minuth beim Experimentieren

Quelle: Christine Lummert

Wollin. „Die Kinder sollen sich beim Lernen wohlfühlen“, sagte Axel Mäske, der Leiter der Kleinen Grundschule in Wollin. Beim Tag der offenen Tür am Samstagvormittag konnten sich die Familien der aktuellen und zukünftigen Schüler davon überzeugen, wie sehr das Team aus Lehrerinnen und Erzieherinnen darum bemüht ist, den Schulalltag kreativ zu gestalten.

Los ging es mit einem kleinen musikalischen Programm im Foyer, dann konnten die kleinen Sänger ihre Eltern an die Hand nehmen und sie durch die offenen Klassenräume führen. „Wir stellen den Tag der offenen Tür immer unter ein Motto“, sagte Mäske. Vor zwei Jahren wurde ein Musical aufgeführt, im letzten Jahr wurde die professionelle Musikanlage für die Schule eingeweiht, die der Förderverein der Schule gesponsert hatte und in diesem Jahr standen die Naturwissenschaften mit dem Thema Wasser im Mittelpunkt.

An Experimentierstationen standen Schüler aus verschiedenen Klassenstufen bereit, um kleine Versuchsabläufe zu erklären. So galt es unter anderem herauszufinden, welche Materialien Schwimmer oder Nichtschwimmer sind, oder zu beobachten, ob sich Öl, Zucker, Sand und Salz wasserlöslich sind oder nicht. Die Viertklässlerinnen Sarah Minuth und Lexy Pia Geltz rührten in ihren zu Experimentiergefäßen umfunktionierten Marmeladengläsern und füllten eifrig Beobachtungsblätter aus, während Bennet Vogel und Justin Schellenberg, beide elf Jahre alt, erklärten, welche Aufgabe als nächstes zu lösen ist.

Die Lehrer hielten sich im Hintergrund und überließen es vor allem den Schülern sich untereinander zu helfen. „Das gehört natürlich zum Konzept einer Kleinen Grundschule wie wir es sind, dass die Schüler jahrgangsübergreifend voneinander lernen und sich unterstützen“, sagte Mäske. Bei einer Gesamtschülerzahl von etwa 80 Kindern klappt das natürlich ausgezeichnet, zumal viele Fächer auch gemeinsam unterrichtet werden. „In den Talentefächern Musik, Sport und Kunst, aber auch in Naturwissenschaften und Gesellschaftskunde sitzen immer zwei Jahrgangsstufen zusammen im Unterricht“, erklärte Mäske.

Bennet findet das gut, denn im Sportunterricht lassen sich so zum Beispiel besser Teamsportarten spielen, denn in der sechsten Jahrgangsstufe hat er nur sieben Mitschülerinnen. „Denn ich bin der einzige Junge in der Klasse“, verkündete er als Hahn im Korb.

Die Eltern aus der Region schicken ihre Kinder gerne in die Kleine Grundschule Wollin, denn hier kann ihr Nachwuchs in einer starken Gemeinschaft sechs Jahre Kind sein und sich trotzdem in kleinen Gruppen Selbstvertrauen erarbeiten und individuelle Förderung erhalten. „Die Menschen in Wollin hängen an ihrer Schule und unterstützen sie auch tatkräftig durch den Schulförderverein oder einfach als Helfer bei Schulwandertagen oder anderen Projekten und dafür sind wir sehr dankbar“, sagte Mäske.

Von Christine Lummert

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