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Potsdam-Mittelmark Startschuss für das neue Vereinsheim
Lokales Potsdam-Mittelmark Startschuss für das neue Vereinsheim
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17:37 03.01.2018
Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm (l.) und Vereinsgeschäftsführer Bernd Hix freuen sich auf den Ausbau. Quelle: Luise Fröhlich
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Glindow

Die Tage des maroden Vereinsheims am Glindower Sportplatz sind gezählt. Seit Mitte Dezember ist der Fußballverein fleißig dabei, den Bungalow auszuräumen sowie Heizungen, Wasserleitungen, Türen und Fenster zu entfernen. Am kommenden Montag beginnt die offizielle Sanierung des Objektes, wie Geschäftsführer Bernd Hix der MAZ bestätigte. Seit dem Umbau auf Kunstrasen vor sieben Jahren wartet der Verein auf ein modernes Heim. „Es wird höchste Zeit“, sagt Bernd Hix. Wenn alles gut geht, können die Glindower im Oktober oder November die große Einweihung feiern. In diesem Zuge soll dann auch der 70. Geburtstag der Eintracht nachgeholt werden, der eigentlich im vorigen Jahr auf dem Plan stand.

Insgesamt werden die Kosten für den Um- und Ausbau in einem höheren sechsstelligen Bereich liegen. Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) hatte bei der Ehrung des langjährigen Vereinspräsidenten Richard Bobka eine Summe von 886 000 Euro genannt. Ob es dabei bleibt, sei aufgrund der explodierenden Preise in der Baubranche schlecht zu sagen. Die Stadt Werder gibt 426 000 Euro aus dem Haushalt dazu. Der Ortsbeirat hat die Sanierung der Vereinsstätte mit viel Herzblut unterstützt, wie Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm (Freie Bürger) erzählt. „Uns war wichtig, dass zum einen eine ordentliche Basis für die Fußballer entsteht und zum anderen, dass auch andere Vereine nach Absprache die Räume nutzen können“, so Sigmar Wilhelm. Dies sei auch ein Kriterium für die Zusage der Förderung gewesen. „Der Fußball behält aber den Hut auf. Wir müssen ja sicher gehen, dass das Haus sorgfältig bewirtschaftet wird“, sagt Glindows Bürgermeister.

Mehr Platz in den Umkleiden und separate Duschen

„Für den Verein ist das neue Heim sehr wichtig. Wir spielen in der Kreisoberliga und die Nachbarvereine gucken natürlich, wie die anderen Sportstätten aussehen“, berichtet Bernd Hix. Möglicherweise gelingt es mit dem modernen Haus sogar, neue Spieler zu gewinnen, den Verein stärker zu machen und aufzusteigen. Derzeit stehen die Karten für den Zweitplatzierten in der Tabelle nicht schlecht. „Die Spieler sollen sich natürlich auch wohlfühlen“, fügt der Geschäftsführer hinzu. Der Chef der Gaststätte „Zum Werderaner“ ist zugleich Sponsor des Vereins.

Das Vereinshaus am Sportplatz wird erneuert. Quelle: Bernd Gartenschläger

Die Zeiten von einer kaputten Heizung, kalten Duschen und wenig Platz in den Umkleiden ist nun vorbei. Etwa 75 Prozent des Innenlebens kommen raus. Am Ende soll das Vereinsheim fast doppelt so groß wie die alte Baracke sein. Von der bleiben die Grundmauern übrig, auf die aufgebaut wird. Künftig können sich die Fußballer über insgesamt fünf Umkleidekabinen freuen, unterteilt in Frauen und Männer. Zudem wird es eine Küche, einen großen Veranstaltungssaal im Erdgeschoss mit eigenem Eingang und separate Sanitärbereiche geben. Dadurch können andere Vereine das Haus parallel zum Spielbetrieb nutzen. Für die Übergangszeit können sich die großen und kleinen Fußballer in der Sporthalle der Glindower Schule umziehen.

Rund um die Baustelle ist mit Einschränkungen zu rechnen

Ab kommenden Montag müssen Anrainer mit Einschränkungen an der Zufahrt zum Sportplatz und der Firma Hako rechnen, da die Baustele über diese Straße erschlossen wird. Bereits jetzt sind entsprechende Parkverbotsschilder aufgestellt worden. Der Verein weist darauf hin, dass die Zufahrt zum Werksgelände ganztätig, das heißt auch nachts, ohne Einschränkung frei befahrbar sein muss. Die Parkverbote sollen zunächst nur im Zeitraum der ersten Bauphase gelten.

Bernd Hix und Sigmar Wilhelm sind froh, diesen Meilenstein geschafft zu haben. „Schon bei dem Platz haben wir gesehen, dass manche Dinge einfach Zeit brauchen“, erinnert sich der Geschäftsführer.

Seit 2010 spielt man in Glindow auf Kunstrasen

Seit dem 8. Mai 1947 besteht der Verein FSV Eintracht Glindow. Zehn Tage später fand das erste Spiel gegen Alt Töplitz statt, damals noch auf dem alten Platz an der Kirche. 1949 wurde Glindow Kreismeister, wie auch 1967/68.

1957 folgte der Wechsel der Eintracht auf den Ludwig-Jahn-Sportplatz an der Dr.-Külz-Straße. 2010 wurde er zu einem modernen Kunstrasenplatz umgebaut.

Mit 250 Mitgliedern ist der FSV der größte Verein in Glindow.

Von Luise Fröhlich

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