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Statistik: Langfristig positiver Trend hält an

Arbeitsmarkt im Fläming Statistik: Langfristig positiver Trend hält an

Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen im Januar abermals leicht stieg, hält auf dem Arbeitsmarkt im Hohen Fläming der Langzeittrend für mehr Beschäftigung an. Das legt der Jahresvergleich nahe. Er wird aus der Dienstagvormittag veröffentlichten Monatsstatistik der Agentur für Arbeit deutlich.

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Quelle: dpa

Bad Belzig. Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen im Januar abermals leicht stieg, hält auf dem Arbeitsmarkt im Hohen Fläming der Langzeittrend für mehr Beschäftigung an. Das legt der Jahresvergleich nahe. Er wird aus der Dienstagvormittag veröffentlichten Monatsstatistik der Agentur für Arbeit deutlich. Demnach liegt die Entwicklung im Bereich der Geschäftsstelle Bad Belzig im allgemeinen Trend des Landes Brandenburg.

Demnach waren im Januar hierzulande 2010 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung. Das sind 203 mehr als noch Ende Dezember 2015. Die Quote stieg damit zwar von 8,7 Prozent auf nunmehr 9,7 Prozent. Zur gleichen Zeit im vorigen Jahr lag sie aber noch bei 9,9 Prozent. „Die Zahl der Erwerbslosen sank also während des Jahres effektiv um 68 Personen“, erklärt Marko Wilke. Den Anstieg zum Vormonat bezeichnet der Leiter der hiesigen Arbeitsagentur-Geschäftsstelle als „saisonbedingt und durchaus üblich“. Vor allem das Gastgewerbe habe nach dem Ansturm zu den Feiertagen nun ruhigere Wochen mit weniger Beschäftigungsbedarf.

2010 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung

Diese Pause halte erfahrungsgemäß bis Ostern an. Im ansonsten ebenfalls oft von Winterpausen betroffenen Baugewerbe falle die Entlassung aktuell geringer aus. „Vor allem der Innenausbau lief gut weiter“, erklärt Marko Wilke. Zudem sei die Auftragslage in der Branche gut, weil nicht zuletzt auch der Ausbau von Flüchtlingsquartieren Arbeit bringt. Daraus resultiere ebenfalls eine nach wie vor hohe Nachfrage zur Vermittlung von qualifiziertem Wachpersonal, erklärt der Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur. „Noch nie haben wir in dieser Branche so viel Stellen zu vermitteln gehabt“, sagt Marko Wilke. Derzeit seien es 20 Stellen und vier bis fünf Vermittlungen pro Monat, so Wilke.

Insgesamt können seine Kollegen aktuell im Vergleich zum Vorjahr doppelt so viele freie Stellen vermitteln. Deren Zahl stieg um 125 auf 278 Stellen. Für die Nachhaltigkeit des positiven Trends auf dem regionalen Arbeitsmarkt im Fläming stehe laut Wilke auch die Tatsache, dass sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in den vergangenen zwölf Monaten um 70 Personen – von 851 auf 781 Betroffene – reduziert habe.

Doppelt so viele freie Stellen

Zunehmend fließen im Südwesten Potsdam-Mittelmarks weiter Ausländer in die Arbeitslosenstatistik ein. Aktuell sind es 159 Personen – 43 mehr als im Vormonat und 109 mehr als im Januar 2015. „Damit steigt vor allem die Quote der Arbeitslosen im Alter unter 25 Jahren“, erklärt Marko Wilke.

Er verweist darauf, dass die Agentur jetzt erstmals bereits im Januar Zahlen zu Ausbildungsplätzen veröffentlicht wurden. Demnach stehen ab August 252 Lehrstellen – „so viele wie noch nie“ – zur Verfügung. „Die Betriebe wollen zur Nachwuchsförderung ausbilden und Bewerber aus der Region binden“, sagt Marko Wilke.

Von Thomas Wachs

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