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Stauden-Spender für Terrassen gesucht

Historische Treppe am Beelitzer Wasserturm rekonstruiert Stauden-Spender für Terrassen gesucht

Die Rekonstruktion der historischen Treppenanlage am Beelitzer Wasserturm ist fast abgeschlossen. Jetzt ruft die Stadt die Beelitzer auf, eigene Akzente zu setzen und die Stauden für die Bepflanzung der Tuffstein-Terrassen zu sponsern. Die Stauden werden mit Namensplaketten der Spender versehen.

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Historische Treppenanlage mit Rondell am Wasserturm.

Quelle: T. L.

Beelitz. Der Park am Wasserturm ist auf gutem Wege, wieder ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Beelitzer zu werden. „Die im September begonnene Rekonstruktion der historischen Treppenanlage zwischen Liebknecht-Straße und Wasserturm steht kurz vor dem Abschluss“, teilte Stadtsprecher Thomas Lähns mit. Jetzt sind die Beelitzer aufgerufen, eigene Akzente zu setzen und für die Tuffstein-Terrassen an den Seiten der Treppe Stauden zu sponsern. Diese werden mit Namensplaketten des jeweiligen Spenders versehen. „So können die Bürger schon jetzt im Park zueinanderfinden“, erläuterte Bürgermeister Bernhard Knuth den Grundsatz.

Die 66 Meter lange Anlage wurde vermutlich kurz nach dem Bau des Wasserturms 1928 errichtet. Zuletzt waren die einzelnen Elemente unter dem Wildwuchs aber kaum noch zu sehen. Bei der Rekonstruktion haben sich die Planer vor allem an alten Fotos orientiert, sagte Lähns. So ist auf halber Strecke, am Fuße der Treppe hinauf zum Turm, ein Rondell von 20 Metern Durchmesser entstanden, das in der Mitte mit Blumen bepflanzt und an den Außenrändern mit vier Parkbänken bestückt wird. Drumherum werden laut Lähns noch fünf Roteichen gepflanzt. Das Projekt wird vom Landesbetrieb Straßenwesen gemeinsam mit der Stadt umgesetzt. Finanziert wird es über den Bund als Ausgleichsmaßnahme für den Bau des nahe gelegenen Kreisverkehrs 2007.

Die Terrassen, die seinerzeit vom Beelitzer Lehrer und Heimatforscher Bernhard Elsler mit heimischen Pflanzen bestückt wurden, dienten als Anschauungsmaterial für Schüler. „Jetzt könnten sie einen weiteren Zweck erfüllen: die Stadt mit Pflanzen verbinden und so den Weg in Richtung Landesgartenschau 2019 ebnen“, so Lähns. Im Rahmen der Bewerbung – neben Beelitz sind noch Wittstock und Spremberg im Rennen – kommt dem 4,4 Hektar großen Park eine zentrale Bedeutung zu: Hier sollen Ausstellungsflächen wie zum Beispiel Sternengärten angelegt werden – ein Verweis auf die Sternwarte auf dem Dach des Turmes. Im Turm selbst wäre Platz für einen Teil der Hallenschau.

Info: Wer eine Staude spenden möchte, kann sich vorab unter  033204/39 138 oder info@beelitz.de anmelden.

Von MAZ-Online

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