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Sternenregen beim Wiesenburger Parkfest

Feuerwerk im Gartendenkmal Sternenregen beim Wiesenburger Parkfest

Das Feuerwerk ist alljährlich Höhepunkt des Wiesenburger Parkfestes. Seit zehn Jahren wird von Pyrotechnikern aus Hoppegarten gestaltet. Zum Jubiläum gab’s eine Liebeserklärung an die Musik und an die Traditionsveranstaltung selbst.

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Sternenregen beim Wiesenburger Parkfest

Quelle: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Das zweite Wochenende im August ist bei den Mitarbeitern der Firma Firefashion aus Hoppegarten (Märkisch-Oderland) ein durchaus besonderer Termin. Diesmal hatten sie gar Jubiläum.

Denn seit zehn Jahren gestalten sie nämlich das Feuerwerk, alljährlich krönender Abschluss beim Wiesenburger Parkfest. „Die Kulisse ist wirklich prächtig, weil sich sowohl am Boden als auch am Himmel oder auf dem Wasser prima Effekte erzielen lassen“, sagt Torsten Kurtzweg. Dennoch ist das Gastspiel in der „Perle des Flämings“ für ihn und seine Mitstreiter mithin eine Herausforderung. „Es gibt ein ziemlich großes Stammpublikum, was sich auf den Terrassen versammelt. Da braucht es immer wieder neue Ideen“, so der Pyrotechniker.

Etwa 12 bis 14 Stunden nimmt er nach seinen Angaben der Entwurf für die Choreografie in Anspruch. Veränderungen wie das Fehlen von in der Zwischenzeit gefällten Bäumen, gilt es zu beachten. Die tatsächliche Zusammenstellung von Fontänen, Bomben und mehr dauert nochmals 24 Stunden und mit dem Aufbau in der Gartenanlage waren am Sonnabend drei Leute ab Mittag gut beschäftigt.

Das bunte Treiben im Umfeld dürfte ihnen dennoch nicht entgangen sein. Die zuvor tagelang vermisste Sonne lockte die Leute wirklich in Scharen hinaus. Rund um den Schlossteich hatten Vereine, Institutionen und privates Engagement obendrein zu reichlich Interaktion eingeladen. Das Bühnenprogramm – nach dem jahrelangen Exil auf der Festwiese am Tennisplatz – ist auf die Plattform am Café von Simone Rosse zurückgekehrt. Die kompakte Präsentation der Darbietungen von heimischen Kultur- und Kindergruppen an nur einem Nachmittag, stellten nicht nur das zahlreich erschienen Publikum zufrieden; sondern auch die Organisatoren um Ortsvorsteher Bernd Müller (SPD), Daniela Rabinowitsch und Irina Seeger. Zeit, Geld und Kraft galt es in der Vorbereitung noch besser einzuteilen als sonst. Denn dieses Ressourcen werden knapper und deshalb wird vor Ort in nächster Zeit trotzdem diskutiert werden, ob das Parkfest womöglich nicht mehr jeden Sommer, sondern immer im Wechsel mit der Schlossparknacht gefeiert wird, Gleichwohl es noch Aktivitäten am Rande von der Schlosschänke „Zur Remise“ bis zur Alten Schule gegeben hat und abends Jung und Alt aus nah und fern zum Tanzvergnügen mit der Coverband „The Artcores“ aus Zerbst und DJ Andreas Taege drängten.

Unterbrochen freilich vom traditionellen finalen Höhepunkt der Veranstaltung: Er war inszeniert als eine Liebeserklärung an die Musik nach dem John-Miles-Klassiker aus den 70er-Jahren bis zu Elektronikklängen Jean-Michael Jarre. Flammende Herzen am Ufer und Sternenregen am Firmament wurden mit Applaus belohnt.

 

Von René Gaffron

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