Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Steven Preisner räumt beim Kurzfilmfestival ab
Lokales Potsdam-Mittelmark Steven Preisner räumt beim Kurzfilmfestival ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:01 14.03.2018
Schauspieler Steven Preisner während des Drehs zu „Fest der Sinne“. Quelle: Privat
Kuhlowitz/Potsdam

Ihr Gegner ist die Zeit. In 99 Stunden müssen die Teilnehmer des Kurzfilmwettbewerbs „99 Fire-Films Award“ einen 99 Sekunden langen Film entwickeln, drehen und schneiden. Das Thema ist vorgegeben – und wird erst an dem Tag verraten, an dem die 99-stündige Produktionszeit beginnt.

Der Herausforderung gestellt haben sich in diesem Jahr auch der aus Kuhlowitz stammende Schauspieler Steven Preisner und sein Team, Regisseur Alexej Funke und Kameramann David Schuster.

Preisner setzte sich gegen 3121 Beiträge durch

Mit Erfolg: Ihr Film „Fest der Sinne“ hat den „99 Fire-Films Award“ in der Hauptkategorie „Bester Film“ gewonnen – und sich damit gegen 3121 eingereichte Beiträge durchgesetzt.

>> LESEN SIE AUCH: Steven Preisner spielt in neuer Internetserie

„Mit David Schuster habe ich auch schon im vergangenen Jahr für den Film ’Knapp’ zusammengearbeitet, der beim Award ebenfalls für den besten Film nominiert wurde“, erzählt Preisner.

Stimmung war anfangs noch ein wenig betrübt

„Den Preis haben wir zwar leider nicht erhalten, umso motivierter waren wir aber, auch in diesem Jahr teilzunehmen und den Preis endlich zu uns zu holen.“ Entsprechend groß war die Freude darüber, dass das Vorhaben gelungen ist.

Dabei sei die Stimmung anfangs ein wenig getrübt worden, wie Preisner verrät. „Als einer der Hauptsponsoren ist McDonalds aufgetreten und hat als Thema ’Ich liebe es. Erzähle der Welt was du liebst und warum’ vorgegeben. Zusatzaufgabe war, dass in dem Film ein McDonalds-Produkt oder ein McDonalds-Moment erkennbar sein sollte.“

Preise in insgesamt drei Kategorien

Der Kurzfilmwettbewerb „99 Fire-Films Award“ ist nach eigener Aussage der weltweit größte seiner Art.

Der Preis ist in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen worden.

Die Gewinner in der Kategorie „Bester Film“ dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 9999 Euro freuen.

In der Jury haben in diesem Jahr zum Beispiel die Schauspieler Ursula Karven, Matthias Schweighöfer und Bettina Zimmermann gesessen.

Preise werden auch in den Kategorien „Beste Idee“ und „Beste Kamera“ vergeben.

Einen weiteren Award erhält zudem der Favorit des Publikums.

Wer mehr über die Projekte von Schauspieler Steven Preisner erfahren will, der wird auf dem Instagram-Profil des Kuhlowitzers fündig.

Weitere Infos: www.99fire-films.de

Das Team habe sich schließlich dazu entschieden, das Thema drastisch umzusetzen. „Entstanden ist eine poetisch-kreative Kritik an der Lebensmittelgroßindustrie“, sagt Preisner.

„Uns war von Anfang an klar, dass wir uns nicht verstellen oder anbiedern wollten – zumal drei der sechs Crewmitglieder Vegetarier sind und bei dem Sponsor nicht unvoreingenommen sein konnten.“

Zehn Cheeseburger dienten als Requisite

Am Ende seien für den Dreh zehn Cheeseburger, eine Packung Nuggets und ein größerer Burger verwendet worden, erzählt der Schauspieler. „Auch wenn man es kaum glauben kann: Der Rest wurde von David Schuster am Computer animiert, was eine absolute Glanzleistung ist in der Kürze der Zeit.“

Der Prozess vom Konzept bis zum Dreh sei hinsichtlich der Kürze der Zeit eine spannende aber vor allem auch knifflige Angelegenheit gewesen.

Alle im Team waren mit großer Leidenschaft dabei

„Jeder der Beteiligten war mit Herzblut, Konzentration und hoher Professionalität am Werk. Ich hatte riesigen Spaß beim Dreh, denn wir haben einander respektiert und konnten zusammen mit Humor eine ziemlich abstrakte Kritik entstehen lassen, die viel Interpretationsspielraum lässt“, resümiert Preisner.

„Tatsächlich dachte ich persönlich, dass wir mit unserem Beitrag disqualifiziert oder zumindest nicht nominiert werden. Nicht, weil ich ihn nicht toll finde – im Gegenteil – sondern ich dachte, der Hauptsponsor wird dafür sorgen, dass ein kritischer Beitrag nicht nominiert wird.“

Von Josephine Mühln

Potsdam-Mittelmark Beutezug im Vereinsheim in Busendorf - Hey Diebe, bringt den Fernseher zurück!

Dass ihr Ortsschild regelmäßig gestohlen wird, sind die Busendorfer gewohnt. Nun traf es den Sportverein. Unbekannte stahlen das TV-Gerät. Der Busendorfer SV ist geübt darin, aus der Not eine Tugend zu machen – und hat es verdient, wieder Fußballübertragungen zu sehen, kommentiert Jens Steglich.

13.03.2018

Mit Enthusiasmus halten sich Frauen aus Ragösen (Potsdam-Mittelmark) fit. Regelmäßig gehen sie auf Nordic-Walking-Tour. Zwei Gruppen gibt es inzwischen im Dorf, deren Teilnehmer gemeinsam mit Walking-Stöcken auf ihre Kilometerweiten Rundkurse gehen. Leiterin Marlies Herz kann nicht genug bekommen von dem sportlichen Hobby.

13.03.2018

Der Wasser- und Bodenverband „Plane-Buckau“ mit Sitz in Golzow (Potsdam-Mittelmark) sieht die stabilen Beiträge in Gefahr. Grund sind Gesetzesänderungen, die zu Mehrkosten führen. Das bekommen vor allem Grundeigentümer in Siedlungen zu spüren, während Waldbesitzer entlastet werden. Verbandschef Roland Hoffmann erklärt im MAZ-Interview die Änderungen.

13.03.2018