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Stichflamme in der Bratpfanne

Bad Belzig Stichflamme in der Bratpfanne

Explodiertes Bratfett in einer Mietwohnung hat am Mittwochabend in Bad Belzig den Einsatz von 29 Feuerwehrleuten nötig gemacht. Die 81-jährige Mieterin blieb unverletzt. Zum Glück hatte sie Rauchmelder in der Wohnung. Aufmerksame Nachbarn schlugen sofort Alarm.

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Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Mittwochabend zu einem Küchenfeuer in der Bad Belziger Goethestraße 9 gerufen worden. Dank Rauchmeldern waren sie schnell vor Ort.

Quelle: Thomas Wachs

Bad Belzig. Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn haben am Mittwochabend den schnellen Einsatz der Bad Belziger Feuerwehr möglich gemacht. Für eine Mietwohnung an der Gothestraße 9 im Wohngebiet Klinkengrund war gegen 17.45 Uhr ein Brand gemeldet worden.

Nachbarn lösten Alarm aus, als in dem Erdgeschossquartier einer 81 Jahre alten Frau ein Brandmelder angeschlagen hatte. „Wir verschafften uns Zugang zu der Wohnung und stellten in der Küche fest, dass die Bewohnerin auf dem Herd Bratfett erhitzt hatte, das in Brand geriet“, erklärt Einsatzleiter Raphael Thon. Verschärft wurde die Gefahr, weil die Frau versucht hatte, das Feuer mit Wasser zu löschen. „Dabei entstand eine Stichflamme“, sagt der Bad Belziger Ortswehrführer.

Personen wurden nicht verletzt. Die Wohnung bliebt unbeschädigt. Ein Notarzt begutachtete die Mieterin auf Gesundheitsschäden. Die Frau konnte jedoch in ihrer Wohnung verbleiben, die von der Feuerwehr belüftet wurde. Angerückt waren neben dem Rettungsdienst mit zwei Wagen insgesamt 29 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen. Sie kamen aus Bad Belzig, Lütte und Kuhlowitz. Nach gut 20 Minuten war der Einsatz beendet.

Bei einem Präventionstag demonstriert ein Feuerwehrmann, wie stark brennendes Fett explodieren kann, wenn versucht wird, es mit Wasser zu löschen

Bei einem Präventionstag demonstriert ein Feuerwehrmann, wie stark brennendes Fett explodieren kann, wenn versucht wird, es mit Wasser zu löschen.

Quelle: Marko Priske

Feuerwehrleute warnen bei Bränden mit Fett immer wieder davor, das Feuer mit Wasser löschen zu wollen. Dabei entstehen nämlich sehr gefährliche Explosionen. Besser sei es in solchen Fällen stets, das Fettfeuer mit einem Kochtopfdeckel oder ähnlich geeigneten Küchenutensilien zu ersticken.

Von Thomas Wachs

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