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Am Sonntag Bürgermeister-Stichwahl

Großer Endspurt in Stahnsdorf Am Sonntag Bürgermeister-Stichwahl

Für die Spitzenkandidaten Bernd Albers (Bürger für Bürger) und Daniel Mühlner (CDU) hat in Stahnsdorf der Endspurt in die Stichwahl zum Bürgermeisteramt begonnen. Rund 12 400 wahlberechtigte Einwohner ab 16 Jahre sollen am Sonntag entscheiden, wer von beiden die Gemeinde künftig führen wird. Die Kandidaten brauchen jeder für sich mindestens 1850 Stimmen.

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In Stahnsdorf sollen am Sonntag noch einmal 12 400 wahlberechtigte Einwohner ab 16 Jahre in einer Stichwahl entscheiden, wer die Gemeinde in den nächsten acht Jahren regiert.

Quelle: Archiv

Stahnsdorf. In der Stichwahl für den Bürgermeisterposten in Stahnsdorf am kommenden Sonntag will der SPD-Ortsverband Stahnsdorf den CDU-Kandidaten Daniel Mühlner unterstützen. Nur ein Wechsel an der Spitze der Verwaltung mache Stahnsdorf fit für die Zukunft, begründen die Sozialdemokraten ihre Entscheidung. Mühlner tritt gegen den Amtsinhaber Bernd Albers (Bürger für Bürger) an.

Die Stahnsdorfer Bündnisgrünen und die Linken haben in der vergangenen Woche diskutiert, ob sie sich auf einen der beiden Spitzenkandidaten festlegen sollten. Beide Parteien wollen jedoch ihren Mitgliedern die freie Wahl überlassen und ihnen keine Empfehlungen für einen Bewerber vorgeben, erklärten sie auf Nachfrage. Die Wählergruppe „Wir Vier“ positioniert sich erst an diesem Dienstag in einer Zusammenkunft zu einer Wahlunterstützung.

Albers und Mühlner hatten in der vorigen Woche noch einmal mit verschiedenen Aktionen für Wählerstimmen geworben. „Nach der Arbeit habe ich Wahlflyer in die Briefkästen gesteckt und mit vielen Leuten gesprochen“, sagt Albers. In den Einkaufsmärkten und beim Bäcker habe er mit Stahnsdorfern über die Zukunft der Gemeinde diskutiert. Bis zum Finale hofft Albers mit weiteren Handzetteln und Haustürgesprächen noch mehr Stimmen für sich zu gewinnen.

Auch Mühlner versucht, in möglichst vielen Bürgergesprächen die Stahnsdorfer vom Unterschied seines Konzeptes zum Wahlprogramm des Amtsinhabers und von einer Alternative für die Gemeinde zu überzeugen. „Ich werde noch mal massiv unterwegs sein“, kündigt er an. Er sei nach der Erstwahl von vielen Leuten angesprochen und um ein Gespräch gebeten worden. Neben Dialogen über den Gartenzaun habe er in Güterfelde eine Bürgerbesprechstunde abgehalten, die auch in Schenkenhorst noch stattfinden soll.

In der Stichwahl braucht der neu zu bestimmende Bürgermeister die einfache Mehrheit und mindestens 1850 Stimmen, um das vorgegebene Quorum von 15 Prozent aller wahlberechtigten Einwohner zu erfüllen. Rund 12 400 Stahnsdorfer ab 16 Jahre sollen am 1. Mai in der Stichwahl entscheiden, wer von beiden Kandidaten die Gemeinde in den nächsten acht Jahren regiert. Bürgermeister Bernd Albers hatte beim ersten Wahlgang am 17. April mit 3489 Stimmen (48,8 Prozent) die absolute Mehrheit knapp verpasst. Daniel Mühlner fuhr 2097 Stimmen (29,3 Prozent) ein. Bei der Hauptwahl wurden 7155 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,4 Prozent.

Einfache Mehrheit und Quorum sind entscheidend

Zur Stichwahl sind die Stimmlokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bis 18 Uhr kann auch per Brief gewählt werden.

Bei Stimmengleichheit beider Kandidaten oder nicht erreichtem Quorum wählt die Gemeindevertretung den künftigen Bürgermeister. Dabei ist sie bei ihrer Auswahl nicht mehr an die vier bisherigen Kandidaten gebunden.

Von Heinz Helwig

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