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140 000 Euro schon für Stiftung gesammelt

Kirchengemeinde kommt gut voran 140 000 Euro schon für Stiftung gesammelt

Auf dem Weg zu einem neuen Gemeindezentrum mit Kirchsaal muss die Evangelische Kirchengemeinde in Kleinmachnow eigene Immobilien verkaufen, um genug Geld für den Bau zu haben. Dennoch soll im Umfeld ein Kirchengelände erhalten bleiben. Dafür ist eine Stiftung gegründet, die Geld für den Kauf der Immobilie.

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In der Alten Schule herrscht jetzt schon Leben, wenn sonntags das Begegnungscafé für Flüchtlinge und Einheimische geöffnet ist.

Quelle: Claudia Krause

Kleinmachnow. „140  000 Euro haben wir schon zusammen. Wir sind auf einem guten Weg.“ Das sagte Pfarrerin Elke Rosenthal von der evangelischen Auferstehungsgemeinde Kleinmachnow der MAZ. Druckfrisch liegt nun auch ein Flyer zur „Stiftung Kirche und Kultur im Alten Dorf“ vor.

Wie berichtet, will die wachsende Kirchengemeinde für rund drei Millionen Euro ein neues Zentrum mit Kirchsaal bauen. Nach jahrelangen Debatten und einem Architektenwettbewerb soll der Bau im Frühjahr 2016 starten. Um den Neubau am Zehlendorfer Damm zu finanzieren, muss die Kirche ihre Bestandsimmobilien, darunter die Auferstehungskirche mit Gemeindehaus und Glockenturm und das Wohnhaus am Jägerstieg veräußern. Um die gegenüber der alten Dorfkirche und dem neuen Zentrum am Zehlendorfer Damm 212 gelegene Alte Schule samt großem Garten auch weiter in Teilen für Jugend- und Seniorenarbeit nutzen zu können, hat die Kirchengemeinde die Stiftung „Kirche und Kultur im Alten Dorf“gegründet, die das 160-jährige Haus kaufen will. Rund 250 000 Euro sind dafür nötig. Das alte Schulhaus hat 230 und der Garten noch einmal 2300 Quadratmeter. In einem großen Teil des Hauses könnte dann auch der Heimatverein sein lang ersehntes Museum etablieren. Zustiftungen ab 2000 Euro sind also weiter willkommen. Als Dank für ihre großzügige Unterstützung erhalten Spender eine von dem Kleinmachnower Künstler Rainer Ehrt gestaltete Stiftungsurkunde.

Das alte Schulhaus ruht deswegen aber jetzt nicht vor sich hin. Die Kirchengemeinde öffnet dort immer sonntags ein Begegnungscafé, in dem sich Ehrenamtliche um Begegnungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen kümmern und führt zwei Feriencamps für Flüchtlingskinder aus dem Stahnsdorfer Heim durch.

Sollte das Stiftungsziel nicht erreicht werden, dienen die gesammelten Gelder dem Erhalt der Dorfkirche und ihrer Kunstgegenstände.

Kontakt zum Stiftungsvorstand ist möglich über die Rufnummer 033203/884693 oder Email info@wir-gehen-stiften.de. Die Homepage ist unter www.wir-gehen-stiften.de einzulesen.

Von Claudia Krause

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