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Stimmung auf der Niemegker Wies’n

25 Jahre Oktoberfest Stimmung auf der Niemegker Wies’n

Lederhosen und Dirnd’l kommen in Mode, zumindest in Niemegk und zumindest ein Mal im Jahr. Denn das Oktoberfest am Stadtrand gehört seit nunmehr 25 Jahren zu den festlichen Höhepunkten. Dass man erst in Lederhose und Dirndl so richtig in Schwung kommt, wissen alle, die schon mal dabei gewesen sind.

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Auf die Bänke und Tische zu steigen, gehört beim Oktoberfest zum guten Ton.

Quelle: Uwe Klemens

Niemegk. Was machen, wenn München so weit und der Durst so groß ist? 24 Jahre und eine Woche ist es her, dass der Niemegker Getränkehändler Walter Höhne die rettende Idee hatte, bayerisches Oktoberfest-Flair in den Fläming zu importieren. Nach einem Fest, das er in Bayern zusammen mit seinem Sohn Bodo besuchte, stand fest: So was machen wir ab sofort auch in Niemegk.

Am vergangenen Wochenende ging das Niemegker Oktoberfest nun in die 25. Runde. Was mit 100 Gästen am Premierenabend noch zaghaft begann, zieht inzwischen zwei Abende lang Tausende Besucher mit und ohne Lederhose und Dirndl ins Festzelt. Selbst der riesige alter Stall, erst vor wenigen Jahren zur Partyhölle ausgebaut, kann heute nur mit Mühe die Gäste fassen, wenn es alle Jahre wieder heißt: O’zapft is.

Enkel Willi steht hilfreich zur Seite

Traditionsgemäß tat das auch diesmal die unmittelbar zuvor gekrönte, neue Oktoberfestkönigin, deren Namen bis zur Einfahrt der alten Bierkutsche streng geheim gehalten wurde: Es ist Pauline Paul aus Linthe. Da man auch als Königin nicht unbedingt jeden Tag Zapfhähne ins Holzfass treibt, stand ihr Walter Höhnes Enkel Willi dabei hilfreich zur Seite. Schwer zu sagen, welcher der beiden Väter in diesem Moment stolzer war. Denn sowohl Bodo Höhne als auch Königinnen-Vater Volkmar Paul strahlten dabei um die Wette. „Du schaffst das“, hatte der Linther seiner Tochter Pauline vorab Mut gemacht, ein Jahr lang Niemegks First Lady zu sein.

Von königlicher Hand frisch gezapft schmeckts am besten

Von königlicher Hand frisch gezapft schmeckts am besten

Quelle: Uwe Klemens

Beim Wettkampf-Stemmen der mehr als drei Kilo wiegenden Bierkrüge zwinkerte ihm dafür seine Tochter zu: „Du schaffst das!“ Denn wer den Krug am längsten mit dem ausgestreckten Arm in der Waagerechten hält, gewinnt den ersten Tanz mit der Königin. Den ersten Tanz des Abend genossen Tochter und Vater sichtlich. Wenige Augenblicke später brannte vor und hinter dem Tresen die Luft. Die aus dem Mutterland der Oktoberfeste angereiste, elfköpfige Partyband „Störzelbacher“ hatte leichtes Spiel, das Feuer des Publikums zu entfachen und zum Schunkeln auf die Bänke und Tische steigen zu lassen. Das macht nicht nur gute Laune, sondern auch durstig.

Bayrischer Lederhosentanz

Zu jenen, die vor allem vom Tanzen nicht genug bekommen konnten, gehörten Ingo Kaplick, Dennis Tierz und Kevin Müller, die aus Altbork angereist waren und sich vorab bei Youtube einen bayerischen Lederhosentanz abgeguckt hatten. Naja, und das eine oder andere, extra für dieses Fest zusammengemixte Oktoberfestbier war natürlich auch dabei.

Von Uwe Klemens

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