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Grobe Mängel bei Straßenbau in Güterfelde

Teure Sanierung der Potsdamer Straße Grobe Mängel bei Straßenbau in Güterfelde

Die Sanierung der Potsdamer Straße in Güterfelde wird teurer als erwartet. Untersuchungen im Vorfeld von Trink- sowie Abwasserleitungserneuerungen haben schlimmere Schäden als vermutet aufgezeigt. Die Gemeinde Stahnsdorf hat die alte L 40 im vorigen Jahr vom Land übernommen. Das Land will sich aber nicht mehr an den zusätzlichen Kosten beteiligen.

Güterfelde, Potsdamer Straße 52.3704142 13.1804505
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Die Sanierung der Potsdamer Straße in Güterfelde wird erheblich teurer als beabsichtigt. Die Straße ist offenbar schlimmer beschädigt als angenommen.

Quelle: Claudia Krause

Güterfelde. Die Sanierung der Potsdamer Straße in Güterfelde wird deutlich teurer als beabsichtigt. Auf dem Abschnitt vom Kreisverkehr im Dorfzentrum bis zum Ortsausgang in Richtung Potsdam werden seit Mitte Mai bis in den Herbst hinein die Trinkwasser- sowie die Schmutzwasserleitungen ausgetauscht. Anschließend soll auch die Fahrbahn erneuert werden. Das hatten der Landesstraßenbetrieb Straßenwesen in Potsdam, die Gemeinde Stahnsdorf und der Wasser- und Abwasserzweckverband „Der Teltow“ im vorigen Jahr vereinbart, nachdem dieser Bereich der alten Landesstraße 40 nach Inbetriebnahme der neuen Ortsumfahrung an Stahnsdorf übergangen war. Aus mehreren Gründen hatte die Straße nicht unmittelbar mit der Übergabe saniert werden können, sagt man.

Als die beauftragte Baufirma die Baupläne mit dem Straßenzustand verglich, stellte sie fest, dass die Stärke der neuen Fahrbahndecke zu gering bemessen war und der Untergrund dafür nicht tragfähig ist. Das Unternehmen konnte die übliche fünfjährige Gewährleistungspflicht für die Straße nicht garantieren. Auch die Gemeinde prüfte und kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die geplante Sanierung die Potsdamer Straße wirklich nicht nachhaltig instand setzen würde. Zwar soll auch der Landesbetrieb seinerzeit den Sanierungsbedarf untersucht haben, doch erst intensivere Prüfungen hätten die wahren Schäden im Unterbau gezeigt, heißt es. „Da haben wir wohl die Katze im Sack übernommen“, hatte Stahnsdorfs Bauausschussvorsitzender Thomas Michel (Grüne) jüngst das Problem kommentiert. Finanzausschusschef Peter Weiß (CDU) sieht „richtig Geld auf uns zu“ kommen.

Eine erste Schätzung der zusätzlichen Baukosten geht von 50 000 Euro aus. Das Stahnsdorfer Ingenieurbüro Aqua-Plan hat angeboten, eine Planung für eine angemessene Instandsetzung der Straße zu erarbeiten. Die Planungskosten dafür würden bei 11 662 Euro brutto liegen. Die Gemeinde will die notwendigen finanziellen Mittel aus der Haushaltsposition für die Instandhaltung von Straßen nehmen. Der Landesbetrieb hat eine Kostenbeteiligung abgelehnt. Stahnsdorf prüft, inwieweit es diese Beteiligung einfordern kann.

Nicht geklärt ist unterdessen, inwieweit auch wie vereinbart die Straßenentwässerung angepasst werden soll. Bislang läuft ein Teil des Straßenwassers unkontrolliert ins Harte Fenn, wird behauptet.

Von Heinz Helwig

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