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Potsdam-Mittelmark Straßenbau: Fußgänger dürfen hoffen
Lokales Potsdam-Mittelmark Straßenbau: Fußgänger dürfen hoffen
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00:18 03.04.2016
An der Niemegker Straße in Bad Belzig werden jetzt Fußgänger gezählt, um womöglich neue Überwege zu bauen. Quelle: Thomas Wachs
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Bad Belzig

Fußgänger in der Kur- und Kreisstadt dürfen hoffen. Vor dem für nächstes Jahr geplanten Ausbau der Niemegker Straße werden Notwendigkeit und Möglichkeiten geprüft; ob wo und wie so genannte Querungshilfen für sie eingerichtet werden. Das könnte mittels Verkehrsinseln, Zebra-Streifen oder Ampeln geschehen. Die Forderungen danach gibt es von Seiten der Bürger immer wieder. Zuletzt wurde sie formuliert via das Internetportal „Maerker“, wie Bauverwaltungschef Christoph Grund berichtet hat. Neuerdings hat ferner der Fachdienst Schülerbeförderung der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark der in Werder/Havel sitzenden Fachbehörde eine Prüfung anheim gestellt.

Der Straßenbetrieb ist deshalb zunächst beauftragt, eine Fußgängerzählung außerhalb der Ferienzeit vorzunehmen. Außerdem hat der städtische Ausschuss für Bau und Planung, Wirtschaft und Finanzen die Schwerpunkte festgelegt, an denen Lösungen gesucht werden sollen: die Einmündung zur Karl-Marx-Straße vor dem Krankenhaus sowie das Areal Brücker Landstraße/Brunnenstraße/Berliner Straße.

Hier und da gab es schon einmal Ampeln, wie sich viele noch gut erinnern. Seinerzeit war die Niemegker Straße allerdings noch B 102/B 246-Ortsdurchfahrt. Nach der Freigabe der Umgehungsstraße vor elf Jahren und der Übergabe der innerstädtischen Piste in die Hoheit des Landratsamtes Bad Belzig wurden die Anlagen dem Vernehmen nach mangels zahlenmäßig nachgewiesenen Bedarfs demontiert. Dass sich zunehmend ältere Bürger mit Gehhilfen, aber auch Familien mit Kinderwagen dort entlang bewegen und Schwierigkeiten haben, die Piste zu überqueren, ist vielfältig und im Ausschuss noch einmal von Apotheker Holger Kögel beschrieben worden.

Weil die Kreisbehörde erfahrungsgemäß den fließenden Verkehr zumindest nicht minder im Blick hat und jeder in der Kur- und Kreisstadt erahnt, welche innerstädtischen Staus sich an Fußgängerüberwegen formieren können, hat der Fachausschuss nur zwei von vier vorgeschlagenen Schwerpunkten gesetzt. Die Einmündung zur Erich-Weinert-Straße, amt Übergang zu den Kleingärten sowie der Bereich am Hospital „Zum Heiligen Geist“ bleibt demnach erst einmal bei den Betrachtungen ausgeklammert.

Von René Gaffron

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