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Straßenkonzept für Borkwalde wächst

Entwicklung nach Plan Straßenkonzept für Borkwalde wächst

Der Ausbau von Straßen in Borkwalde soll künftig strikt nach Plan erfolgen. Der erste Schritt zu einem Straßenentwicklungskonzept ist getan. Ein Fachplaner stellte im Bauausschuss der Waldgemeinde die Ergebnisse seiner Bestandsaufnahme vor.

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Die Kreuzung Thälmann-/ehniner Straße gehört zur Kategorie Sammelstraße.

Quelle: Johanna Uminski

Borkwalde. Der erste Schritt zu einem Straßenentwicklungskonzept in Borkwalde ist getan. Der Planer Jörn Blank vom Büro „Aqua-Plan“ aus Stahnsdorf stellte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Waldgemeinde die Ergebnisse einer Bestandsaufnahme vor.

Das rund 30 Kilometer lange Straßennetz soll demnach in drei Kategorien eingeteilt werden: Wohnwege, Wohnstraßen und Sammelstraßen. Wobei in die letzte Rubrik ausschließlich die Ernst-Thälmann-Straße zwischen dem Kreisverkehr und Ortsausgang Richtung Kanin sowie die Lehniner Straße fallen sollen. Das Gros der Straßen ist indes als Wohnstraße oder Weg anzusehen. Dies wirkt sich auf den künftigen Ausbaustandard aus. Dazu stellte Blank mehrere Möglichkeiten vor.

Darüber, in welcher Breite und im welchem Verfahren ausgebaut wird, soll eine Arbeitsgruppe mitentscheiden, die aus den Reihen des Bauausschusses gebildet worden ist. „Sie wissen besser, was im Ort gewünscht ist und was sinnvoll ist“, sagte der Planer und begrüßte diesen Schritt. Erst danach sollte ein Beleuchtungskonzept erarbeitet werden. „Dieses hängt von dem Ausbaustandard ab. Deshalb sollte man es, um belastbare Kosten nennen zu können, erst danach entwickeln“, begründete Blank.

Arbeitsgruppe soll mitentscheiden

Das Straßenentwicklungskonzept soll die Grundlage für den künftigen Ausbau in der Waldgemeinde bilden. Ein geplanter Ausbau von drei Straßen war vor zwei Jahren durch ein erfolgreiches Bürgerbegehren gestoppt worden. Als Voraussetzung für einen Ausbau der Sandwege wurden daraufhin die Erarbeitung eines Straßenkonzepts festgelegt und der Plane beauftragt. Die Sandwege machen derzeit in Borkwalde etwa 21 Kilometer aus. Bislang sind in der Gemeinde nur neun Kilometer Straßen ausgebaute – hauptsächlich in der Schwedenhaussiedlung sowie die Kreis- und die Ernst-Thälmann-Straße. Unabhängig vom Konzept wird jetzt schon die Instandsetzung der Kaniner Straße zwischen Ortseingang und Heinestraße geplant.

Hier sieht der Planer einige Probleme auf die Gemeinde zukommen. Einerseits hatte eine Bodenanalyse ergeben, dass das Erdreich stark belastet ist, andererseits liegt der Straßenverlauf teilweise auf Privatgrund. „Hier muss schnellstens eine Klärung erfolgen“, empfahl Björn Blank. Als Beispiel nannte er den Abzweig Puschkinstraße. „Dort fährt man über Privatland, eigentlich gibt es dort keine Verbindung“, sagte der Planer. Für die Instandsetzung der Kaniner Straße hat die Gemeindevertretung im Vorjahr 35 000 Euro bereitgestellt. Zum Abschluss gab Blank den Abgeordneten eine Empfehlung auf den Weg. Er unterteilte die Gemeinde in vier Quartiere. „Der Ausbau sollte für drei bis vier Straßen innerhalb eines Quartiers gleichzeitig erfolgen, dies ist sinnvoller und vor allem preiswerter“, sagte der Planer.

Von Andreas Koska

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