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Strohlager-Brand in Reetz: 20 Kälber gerettet

Feuerwehr Strohlager-Brand in Reetz: 20 Kälber gerettet

Aus unbekannter Ursache hat es im Strohlager der Milchviehanlage Reetz gebrannt. 20 Kälber sind in Sicherheit gebracht worden, weil die Gefahr bestand, dass sich die Flammen ausdehnen. Ärgerlich: Der Tanker der heimischen Wehr ist schon vor einiger Zeit ausrangiert worden.

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Die Feuerwehrleute beim Löscheinsatz in Reetz.

Quelle: Dirk Fröhlich

Reetz. Das Strohlager an der Elki-GmbH in Reetz ist am Donnerstag, kurz nach 16 Uhr, in Flammen aufgegangen – aus noch ungeklärter Ursache. Mitarbeiter der Milchviehanlage hatten dem Vernehmen nach versucht, mit einem Feuerlöscher das Unglück zu verhindern. Doch als die Feuerwehr Reetz kurze Zeit später eintraf, brannte die Speicherkammer lichterloh, sagt Einsatzleiter Ronald Schüler. Handicap: Das Reetzer Tanklöschfahrzeug musste vor einigen Monaten außer Dienst gestellt werden.

So brauchte es die Unterstützung der Tanker aus Görzke, Medewitz und Wiesenburg. Außerdem rückte Bad Belzig mit der Drehleiter an. Ferner ersetzte ihr Löschfahrzeug jenes aus Wiesenburg, was gerade zur Reparatur ist. Die Kräfte aus Reetz und Umgebung bauten eine Wasserversorgung aus dem etwa 700 Meter entfernten Freibad auf. Die Anlage war immerhin in den 70er-Jahren genau zu dem Zweck hergerichtet worden.

Indes war an der Einsatzstelle umsichtiges Handeln erforderlich, denn es bestand Gefahr, dass die Flammen über ein Schleppdach auf die gegenüberliegende Seite des Gebäudes übergreifen. Dort sind vorsorglich etwa 20 Kälber in Sicherheit gebracht worden. Letztlich kamen weder Tiere noch Menschen zu Schaden. Wie groß der Verlust für den Agrarbetrieb ist, ließ sich noch nicht beziffern. Der Polizei war bei MAZ-Nachfrage zu dem Brand noch nichts bekannt.

Insgesamt 45 Feuerwehrleute waren im Löscheinsatz. Nicht zuletzt um Atemschutztechnikträger noch in Reserve zu haben, hatte Ronald Schüler die Wehren aus Klepzig und Lehnsdorf alarmiert. Gegen 20 Uhr konnten die letzten Kameraden wieder abrücken.

Von René Gaffron

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