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Potsdam-Mittelmark Diese Vögel flattern häufig durch den Fläming
Lokales Potsdam-Mittelmark Diese Vögel flattern häufig durch den Fläming
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11:32 10.01.2019
Bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ ist der Haussperling am häufigsten gesichtet worden. Quelle: Lukas Schulze/dpa
Bad Belzig

 Der Siegerpokal geht einmal mehr an den Haussperling. Der auch Spatz oder Hausspatz genannte Vogel ist bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ erneut am häufigsten gesichtet worden – ganze 2555 Exemplare allein in Potsdam-Mittelmark. Er war damit in rund 53 Prozent der Gärten der teilnehmenden Vogelfreunde zu sehen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von elf Prozent.

An der Aktion zur Vogelbeobachtung – zu der seit 2011 jährlich im Januar vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) aufgerufen wird – haben sich im hiesigen Landkreis 562 Menschen in 390 Gärten beteiligt. Gemeinsam haben sie alle 15.551 Vögel gezählt.

Star und Bachstelze abgeschlagen

Auf dem zweiten Platz ist die Kohlmeise gelandet – mit 2197 gesichteten Exemplaren. Sie ist damit in rund 93 Prozent aller Gärten beobachtet worden. Ihr folgt der Feldsperling mit immerhin noch 1717 Vögeln, was einem Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit decken dich die Beobachtungen in Potsdam-Mittelmark mit denen in ganz Deutschland.

Abgeschlagen auf den hinteren Rängen liegen der Star – er wurde zehn Mal gesichtet – der Schwarzspecht mit vier Sichtungen oder auch die Bachstelze, die nur ein Mal gesehen wurde.

Interesse an Tieren nimmt zu

Der Naturschutzbund-Regionalverband „Hoher Fläming/Planetal“ hat die „Stunde der Wintervögel“ zum Anlass für eine kleine Neujahrswanderung rund um Raben genommen. „Etwa 30 Teilnehmer haben sich uns angeschlossen – wir haben jedoch nur einzelne Tiere gesichtet und uns nicht konkret an der Zählaktion beteiligt“, berichtet Uwe Stahn vom Verband. Unter den beobachteten Tieren seien ein Schwarzstorch und ein Adler gewesen.

„Wir bemerken dennoch, dass das Interesse an Vögeln zunimmt und uns mehr Nachfragen beispielsweise zum Thema Fütterung erreichen“, sagt Stahn weiter. Wie kann man über den Winter und im Frühjahr füttern? Hat das Einfluss auf die Vogelentwicklung? Diese und ähnliche Fragen würden den Regionalverband erreichen.

Walnüsse sind eine gute Futterzugabe

„Wir geben dann Empfehlungen. Man kann sowohl im Sommer als auch im Winter was anbieten, das hilft den Vögeln weiter – auch jenen Arten, die traditionell in den Süden fliegen und jetzt bleiben“, erläutert Uwe Stahn. „Dass Zugvogelarten wie Gänse oder Kraniche hierbleiben, ist ein Zeichen für eine Veränderung. Möglicherweise dafür, dass die Vögel es auch hier aushalten und der Winter weniger streng wird – oder sie wegen der Wetterlage nicht über die Alpen kommen.“

Als Futter würden sich alle Körner gemischt mit Talg, Fett, oder Öl, ebenso Haferflocken mit Öl eignen, sagt Stahn. Auch Nüsse wie die vergleichsweise ölhaltigen Walnüsse seien möglich. „Das wird sehr gerne genommen, das nehmen die Vögel gut an.“

Alle Ergebnisse unter: www.nabu.de.

Von Josephine Mühln

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