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Potsdam-Mittelmark Südwestkirchhof erhöht Gebühren
Lokales Potsdam-Mittelmark Südwestkirchhof erhöht Gebühren
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00:29 24.12.2015
Der Südwestkirchhof als Kulturgut ist auch teuer. Quelle: Archiv
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Stahnsdorf

Deutschlands größter evangelischer Friedhof hat sich in den letzten 25 Jahren nicht nur zu einem Kulturstandort, sondern auch zu einem wichtigen Bestattungsort entwickelt. Wurden Anfang der 1990er nur noch 80 Verstorbene auf dem über 200 Hektar großen Friedhof bestattet, sind es heute zwischen 800 bis 900 ein einem Jahr, wie Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeldt sagt. Da Friedhöfe im Bereich der Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz aber auch Wirtschaftsbereiche sind, müssen sie sich durch eigene Einnahmen finanzieren.

Die erheblichen Kosten für die laufende Bewirtschaftung sollen nun durch neu kalkulierte Gebühren gedeckt werden. Ab dem 1. Januar 2016 treten die neuen Gebühren in Kraft. Angehörige können sich ab sofort in der Friedhofsverwaltung informieren und beraten lassen. Weiterhin nicht berücksichtigt sind anonyme Bestattungen. Diese Grabfelder wird es auch künftig auf dem Südwestkirchhof nicht geben, betont der Verwalter. Nach mehr als zehn Jahren werden nun die Gebühren angepasst. Ihlefeldt versichert, dass sie dennoch „sozial verträglich“ bleiben.

Seit 2002 galt ein „starres Gebührensystem“, wie Ihlefeldt sagt. Zukünftig müssen sich die tatsächlichen Kosten zur Friedhofsunterhaltung in den Nutzungsgebühren niederschlagen, alle drei Jahre seine Anpassungen zu erwarten. Der immense Investitionsbedarf in die Denkmalsubstanz ist nur durch Bundes- und Landesförderungen zu bewältigen.

Info: Telefon (03329)62315 oder www.suedwestkirchhof.de

Von Claudia Krause

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