Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Süßes aus der Schokostube
Lokales Potsdam-Mittelmark Süßes aus der Schokostube
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:35 23.12.2015
Tafeln, Pralinen und künstlerische Figuren gehören zu Ingrid Schäfers Schoko-Repertoire. Quelle: Saskia Popp
Anzeige
Bad Belzig

Angefangen hat alles – ganz im Sinne Weihnachtens – mit einem Geschenk. „Ich habe selbst gemachte Schokolade verschenkt“, erinnert sich Ingrid Schäfer, „das hat mir einfach Spaß gemacht und der Beschenkte hat sich sehr gefreut.“ Seitdem sind die süßen Sünden aus Vollmilch- oder Bitterschokolade aus dem Leben der 64-Jährigen nicht mehr wegzudenken.

Die gelernte Gastronomin ließ sich im mecklenburgischen Boizenburg zum Chocolatier ausbilden. Zunächst arbeitete sie in der Schokoladenmanufaktur des Potsdamer Kronguts, schließlich folgte vor einigen Jahren der Schritt in die Selbstständigkeit. „Anfangs habe ich schon gezweifelt, ob das alles so klappt“, sagt Ingrid Schäfer heute. Doch ihre Schokostube auf der Burg Eisenhardt läuft gut.

Angeschlagene Gesundheit sorgt für unsichere Zukunft

„Zu Beginn hatte ich hier nur eine kleine Ecke eingerichtet“, erinnert sich Schäfer und blickt sich in ihrem kleinen Reich um. „Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie der Laden voll war.“ Mittlerweile hat sich die Schokostube erweitert, gerade erst hat Ingrid Schäfer im Burgwarthäuschen einen Lagerraum als zusätzliche Gaststube eingerichtet. Dennoch ist die Zukunft der Chocolaterie auf der Burg nicht gesichert. „Meine Gesundheit ist angeschlagen“, sagt Schäfer, „ich weiß nicht, wie lange ich das hier noch machen kann.“ Aufgeben möchte sie ihr Geschäft allerdings auch nicht. „Ich habe so viel hier reingesteckt“, erklärt Ingrid Schäfer. „Das kann ich doch nicht einfach alles hinter mir lassen.“

Süße Verlockungen aus der Chocolaterie von Ingrid Schäfer. Quelle: Saskia Popp

Neben dem Cafébetrieb bestimmt die Schokolade Ingrid Schäfers Alltag. Tafeln, Pralinen und künstlerische Figuren stellt Schäfer auf Bestellung her. Der Renner im Weihnachtsgeschäft sind dabei Geschenke mir einer ganz persönlichen Note. Ingrid Schäfer gefällt das. „Ich mag diese kleinen, feinen Arbeiten sehr gern. Das mache ich lieber als Massenware“, verrät die Chocolatiere. „Handwerkliche Herausforderungen, bei denen ich erst mal ein Konzept erarbeiten muss, sind mir am liebsten.“ Zu den Kunden der 64-Jährigen gehören neben vielen Privatpersonen auch die Rehaklinik, die Therme und die Touristeninformation des Ortes. „Ich will nicht zu viel verraten, aber da können sich einige Partner und Mitarbeiter über süße Kleinigkeiten freuen“, so Schäfer.

Leckeres Rezept zum Nachkochen

Für die MAZ-Leser hat Ingrid Schäfer indes noch ein Rezept parat, das sich ganz einfach am heimischen Herd nachkochen lässt. „Eine richtig gute heiße Schokolade machen Sie am besten aus kleingeraspelter, hochwertiger Schokolade“, sagt Schäfer. „Auf einen Liter Milch kann man da gut und gerne 400 Gramm nehmen. Alles wird langsam gemeinsam erhitzt, bis die Schokolade vollständig aufgelöst ist.“ Das Ergebnis ist eine richtig dicke, seelenwärmende Trinkschokolade, die nach Geschmack mit Zimt, Ingwer, Chili und anderen weihnachtlichen Gewürzen aufgepeppt werden kann.

Von Saskia Popp

Im Bad Belziger Ortsteil Hagelberg brennen noch immer mehrere tausend Strohballen – aus bislang ungeklärter Ursache waren diese in der Nacht in Brand geraten. Mensch und Tier sind in Sicherheit, doch der Schaden geht in die Hunderttausende und die Löscharbeiten waren schwierig. Zudem liegt ein schlimmer Verdacht in der Luft.

23.12.2015

Sie packen Weihnachtsgeschenke für andere ein, setzen sich für einen Spielplatz ein. Jetzt braucht Familie Kumlehn aus Wusterwitz (Potsdam-Mittelmark) selbst Hilfe. Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit gab es in ihrem Haus einen Wasserschaden. Die Folge sind hohe Rechnungen. In der MAZ-Sterntaler-Aktion wollen wir der Familie helfen.

22.12.2015

In Damsdorf sind am Dienstag die ersten Flüchtlinge eingetroffen. Mit der alten Kaserne hat ihre Ankunft allerdings nichts zu tun. Es handelt sich um alleinreisende jugendliche Flüchtlinge, die im früheren Kinder- und Jugendheim „Domino“ ein zeitweiliges Zuhause finden. Die Betreiber des Objektes übernehmen auch die Betreuung der Ankömmlinge.

23.12.2015
Anzeige