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Potsdam-Mittelmark Tagesstätte „Sonnkinder wird zu eng
Lokales Potsdam-Mittelmark Tagesstätte „Sonnkinder wird zu eng
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20:10 04.03.2018
Die Kindertagesstätte „Sonnenkinder“ in Grubo wird ausgebaut. Diese Pforte an der Seite hat dann ausgedient. Quelle: Dirk Fröhlich
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Grubo

Der Jugendtreff befindet sich nicht länger unter einem Dach mit der Tagesstätte „Sonnenkinder“. Sondern der große Nachwuchs hat sein Domizil neuerdings im Dorfgemeinschaftshaus. „Bislang gibt es keine Klagen“, sagt Uwe Meyer. „Wir hoffen, dass es weiter ordentlich funktioniert“, so der Ortsvorsteher zum Miteinander der Generationen dort.

Denn der bisher genutzte Raum in der Kindereinrichtung kann nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. Er wird vielmehr gebraucht, um die Betreuung der Jungen und Mädchen im Vorschulalter sicher zu stellen. Zuzüge und mehr Geburten selbst in den sogenannten Balkan-Orten südlich von Wiesenburg fordern ihren Tribut. Nachdem die Kita zeitweise schon ausgelastet war, ist vorübergehend eine Kapazitätserhöhung von 38 auf 44 Plätze zugelassen worden. Das vor allem vor dem Hintergrund, dass ein Umbau schon in Planung gewesen ist, wie Sozialamtsleiterin Katharina Menz in der jüngsten Ortsbeiratssitzung erklärt hat.

Fördergeld aus verschiedenen Fonds

Nach einem Jahr der Planung nicht unerwartet Kostensteigerungen zu verzeichnen. Waren vor Jahresfrist noch Ausgaben von knapp 100 000 Euro geplant, so haben sie sich laut Bauamtsmitarbeiterin Gisela Burmeister auf 217 000 Euro erhöht. Zum Glück bekommt die Gemeinde Wiesenburg/Mark nicht nur 63 000 Euro, die voriges Jahr dafür schon im Entwicklungsbudget des Kreises Potsdam-Mittelmark reserviert waren, sondern zusätzlich 90 000 Euro aus dem Bundesprogramm zum Ausbau von Kindertagesstätten.

Nach wie vor geht es darum, eine Doppelnutzung als Gruppen- und Schlafraum aufzulösen; Küche und Sanitärräume zu erweitern und nachzurüsten. Mehr Kinder, mehr Personal bedeuten mehr Ansprüche – beispielsweise separate Toiletten für den Erzieher und die Erzieherinnen. Neben Fenstern und Türen – teilsweise zur Erfüllung von Brandschutzauflagen – sind Heizung und Elektro-Anlage zu erneuern. In zwei Abschnitten sollen die Arbeiten ausgeführt werden, wenn der geänderte Bauantrag doch im Frühjahr genehmigt ist.

Zaunerneuerung hat Dringlichkeit

Gleichwohl die Umfeldgestaltung eigentlich zum Schluss kommt, erlaubt die Erneuerung des Zauns keinen Aufschub mehr. „Die Kleinen sind sonst weg“, mahnen Leiterin Annette Schiering und ihre Kollegen die Verwaltung. Am Ende soll auf jeden Fall der zentrale Zugang vom Kirchplatz erfolgen. Derzeit wird die Pforte an der Seite genutzt, doch ist der Verkehr auf dem Altrabener weg – inklusive Radtouristen auf der Euroroute R 1 – nicht zu unterschätzen. Die Kastanien am Rande sollen außerdem davon profitieren, dass Eltern dort mit ihren Autos nicht mehr Vorfahren.

Von René Gafffron

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