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Tannen schon mit Zapfen geschmückt

Hertha-Manager eröffnet Weihnachtsbaumsaison Tannen schon mit Zapfen geschmückt

Auf dem Werderaner Tannenhof haben am Donnerstag zur Eröffnung der Saison Kinder des SOS-Kinderdorfs in Brandenburg mit Unterstützung prominenter Gäste den ersten Weihnachtsbaum geschnitten. Hertha-Manager Michael Preetz packte zu, und Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) war auch mit dabei.

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Hertha-Manager Michael Preetz und Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) beim Sägen des ersten Baumes.

Quelle: Julian Stähle

Werder . Hunderttausende Bäume stehen auf dem Werderaner Tannenhof an der Lehniner Chaussee für das bevorstehende Weihnachtsfest bereit. Zum heutigen Auftakt der Saison bis zum Heiligen Abend können sich Familien bei einer Wanderung durch die gut 50 Hektar große Plantage ihren Baum aussuchen und absägen.

„Die Preise sind wie im Vorjahr, ein Meter Nordmanntanne kostet bei uns annähernd 20 Euro“, sagt Karin Lorenz. Sie betreibt mit ihrem Mann Gerald Mai seit 2003 den Tannenhof, der in den vergangenen Jahren durch regelmäßige Neupflanzungen stetig gewachsen ist. „In diesem Jahr tragen die Bäume besonders viele Zapfen. Wer es mag, kommt diesmal besonders auf seine Kosten“, sagt Lorenz. Sie begründet den Behang mit dem warmen und sehr trockenen Sommer. „Die Tannen sind gestresst und haben viel mehr Samen als sonst produziert“ , erklärt Lorenz.

Zu den Gästen auf dem Tannenhof am Tag vor der Eröffnung gehörte auch Manager Michael Preetz von Hertha BSC. Den Verein und Werder verbinden seit Jahren eine enge Partnerschaft. Mit der Deutschen Weihnachtsbaumkönigin Saskia Blümel aus Moisburg half er den ersten Baum für das SOS-Kinderdorf in Brandenburg zu schneiden. „Ich haben schon viele Anlagen gesehen, aber so schön mit Hütten gestaltet wie der Tannenhof in Werder, das habe ich bisher noch nie erlebt“, schwärmt die Königin. Auch Preetz zeigte sich beeindruckt. Und bei der Spendenaktion für die SOS-Kinderdörfer sei der Berliner Verein natürlich dabei.

Das Hertha-Maskottchen zeigte auf dem Tannenhof in Werder zum Staunen der Kinder, wie man auch außerhalb des Stadions sicher mit dem Ball umgeht

Das Hertha-Maskottchen zeigte auf dem Tannenhof in Werder zum Staunen der Kinder, wie man auch außerhalb des Stadions sicher mit dem Ball umgeht.

Quelle: Julian Stähle

Das Kinderdorf in Brandenburg wird schon seit Jahren vom Werderaner Hof unterstützt. Darüber hinaus setzen weitere Betriebe in Deutschland die Spendenaktion für die Kinderdörfer fort. „Durch einen speziellen Anhänger am Baum wird auf die Aktion aufmerksam gemacht“, sagt zur Saisoneröffnung Bernd Oelkers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger. „Vom Verkaufspreis jedes gekennzeichneten Baumes geht ein Euro als Spende an den Verein SOS-Kinderdorf.“

Der Betrieb in Werder verkauft das bis zu 10 Meter hohe weihnachtliche Grün an 29 Standorten in Deutschland. Andere Kunden sägen das gute Stück auf der Plantage selbst ab. „80 Prozent der Kunden suchen eine Nordmanntanne, schön grün und lange haltbar in der warmen Stube“, sagt Lorenz. In der Saison arbeiten bis zu 100 Mitarbeiter für den Betrieb, übers Jahr sind es nur vier. Aber sie haben reichlich zutun, denn besonders die kleinen Setzlinge müssen gepflegt werden. Mit 20 Zentimeter Größe kommen sie in den Boden, müssen sechs Jahre wachsen, bis sie sich den Kunden präsentieren.

Zum runden Geburtstag  der Werderaner  Bürgermeisterin Manuela Saß das passende Trikot von Hertha-Manager Michael Preetz

Zum runden Geburtstag der Werderaner Bürgermeisterin Manuela Saß das passende Trikot von Hertha-Manager Michael Preetz. Das einzigartige Geschenk sorgte einmal mehr für beste Laune zur Saisoneröffnung auf dem Tannenhof.

Quelle: Julian Stähle

Die ersten Tannen hat der Familienbetrieb schon für den Bahnhofsvorplatz in Brandenburg und für die Kulturbrauerei in Berlin ausgeliefert. Zum Abschluss der Saison bekommt im Januar die Russische Botschaft ihr Prachtstück.

„Bäume, die zum Weihnachtsfest nicht verkauft wurden, kommen gehäckselt auf die Plantage zurück“, sagt Lorenz. „Sie sind auch bei den Anglern in der Region sehr begehrt. Sie binden Bäume zusammen, versenken sie im See als Rückzugsort für die Fische.“

Von Regine Greiner

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