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Potsdam-Mittelmark Tatütata – der neue Amtsjugendwart ist da
Lokales Potsdam-Mittelmark Tatütata – der neue Amtsjugendwart ist da
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18:32 18.06.2017
Lukas Kühne ist neuer Amtsjugendwart. Quelle: Josephine Mühln
Dahnsdorf

Hilfsbereit, empathisch, fröhlich: Diese drei Worte charakterisieren ihn, sagt Lukas Kühne über sich. Vor allem Letztere ist auch für diejenigen auf den ersten Blick erkennbar, die den Dahnsdorfer nur wenige Minuten kennen. Auf alle Fälle werden dem 21-Jährigen aber alle drei Eigenschaften auf seinem neuen Posten als Amtsjugendwart nützlich sein.

Lukas Kühne folgt auf Andy Zobel – beide haben bereits seit einigen Jahren zusammengearbeitet. „Ich war inoffiziell sowas wie Andys Stellvertreter“, sagt Kühne. Daher fühlt er sich auch gut vorbereitet auf das, was vor ihm liegt. „Wir haben Hand in Hand gearbeitet und ich konnte früh einen Blick hinter die Kulissen werfen.“

Mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten

Lukas’ Leidenschaft für die Feuerwehr keimte schon auf, da war er noch im Kindergarten. Opa und Papa waren selbst ehrenamtlich im Einsatz und wie fast jeder kleine Junge war auch Lukas von den großen, roten Autos fasziniert, erzählt er. Mit zehn Jahren trat der gebürtige Bad Belziger schließlich in die Jugendfeuerwehr ein, wechselte später in die sogenannte Einsatzabteilung.

Wann er zum ersten Mal mit ausrücken durfte, weiß Lukas natürlich auch noch. „Eine Ölspur, eigentlich unspektakulär, aber für mich voll aufregend“, sagt er und lacht. Der interessanteste Einsatz sei dann hingegen später gewesen. Ein Unfall auf der Autobahn, an dem drei Laster beteiligt waren. „Es war ein warmer Sonntag“, erinnert sich der gelernte Rettungssanitäter. „Wir mussten einen Lkw auseinanderziehen und den Fahrer rausschneiden – aber er hat es geschafft und sich danach sogar bei uns bedankt.“

Neuer Posten bringt vielfältige Aufgaben mit sich

In der Jugendarbeit engagiert sich Lukas Kühne, weil es ihm Spaß macht, den Kleinen etwas beizubringen, sagt er. Seine Aufgaben als Amtsjugendwart sind dabei vielfältig. Er versorgt die Jugendfeuerwehr seines Heimatortes Dahnsdorf mit Informationen, kontrolliert die Ausbildung des Nachwuchses und kümmert sich beispielsweise auch um die Kleidung für die Kids. Außerdem meldet er seine Schützlinge für Jugendfeuerwehrwettkämpfe an und regelt die Aufnahme neuer Mitglieder. „Ich freue mich über jedes Kind, das neu dazu kommt“, sagt Kühne, der ab Oktober über die Johanniter eine Zusatzausbildung zum Notfallsanitäter beginnt.

Seine Ziele für die kommenden sechs Jahre sind klar: Lukas Kühne will die Mitgliederzahlen mindestens halten – am liebsten natürlich erhöhen. „Darauf liegt mein Hauptaugenmerk“, sagt Kühne. Außerdem plant er, verschiedene Ausbildungstage zu organisieren. Nicht nur der Feuerwehrnachwuchs soll so motiviert werden, auch die Ortsjugendwarte können auf Kühnes Unterstützung bauen, wenn sie Hilfe benötigen.

Von Josephine Mühln

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