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Potsdam-Mittelmark Techno über Werders Dächern
Lokales Potsdam-Mittelmark Techno über Werders Dächern
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18:28 17.08.2014
Die Werderaner feierten bereits am Nachmittag mit DJ Yutanie aus Brandenburg an der Havel. Quelle: Schade
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Werder

Die Veranstalter des Weitblick-Open-Air haben den höchsten Punkt der Stadt, die Friedrichshöhe auf dem Kesselberg, für ihr Techno-Festival gewählt. Trotz tollem Ausblick und Live-Musik fanden am Samstag jedoch nur wenige Besucher den Weg zur Party.

Seit 2006 versorgt das zehnköpfige Team von Hakke Music Brandenburg aus Groß Kreutz mit tanzbaren Beats und Techno für jedermann. Zahlreiche nationale Künstler werden zu den Veranstaltungen in Brandenburg an der Havel, Lehnin, Potsdam und auch Werder geladen. Besonders das "Moonlight Beats" in Lehnin, das "Blütenzauber Festival" zum Baumblütenfest in Werder und die "Klubn8" im Waschhaus locken jährlich hunderte Gäste zum Feiern. Bereits dreimal riefen die DJs und Eventplaner zum Tanz über den Dächern Werders auf. Zum Weitblick-Open-Air präsentierten die hauseigenen Musiker von 14 bis 22 Uhr ihr Können und freuten sich auf eine Techno-Party mit bis zu 450 Gästen. Zum DJ-Team gehören unter anderem Veranstalter Karl Thiede, der als Karl Knartz auftritt, das Duo Tuusmart und Matthew Lee, die am Samstag alle auf der Friedrichshöhe auflegten. "Wir haben Technik, Security und Verpflegung auf 450 Gäste ausgelegt, rechnen aber erstmal mit ungefähr 350 Leuten", sagte Kathrin Anschütz aus dem Organisations-Team. Sie kümmert sich hauptsächlich um die Gastronomie am Abend.

Weil zu den letzten Partys zu wenige Werderaner kamen, haben die Veranstalter das Angebot erweitert. "Auch 16- bis 18-Jährige dürfen heute rein, bekommen aber ein anderes Bändchen, damit am Ausschank keine harten Alkoholika verkauft werden", erklärte Anschütz. Das Alter schien tatsächlich keine Rolle zu spielen. Es feierten die 16-Jährigen gemeinsam mit ihren Freunden oder auch ihren Eltern. Gegen 18 Uhr hatten etwa 100 Feierlustige die vielen Stufen auf den Kesselberg erklommen, zeigten sich allerdings noch etwas verhalten. Erst gegen Ende des Abends beginnt die Masse zu tanzen, wusste Kathrin Anschütz aus Erfahrung. Die, die nach Ende des Festivals um 22 Uhr noch in Partylaune waren, durften im Colonial Café weiter feiern.

Marie Müller ist mit ihrer Mutter zum Weitblick-Open-Air gekommen und tanzte auch mit ihr zur Musik von Yutanie, einem DJ aus Brandenburg an der Havel. Die 17-Jährige aus Werder hört auch privat Techno und geht gern auf Partys, wie sie erzählt. "Mir hat Karl Knartz bisher am Besten gefallen", sagte die Schülerin. Besucher wie sie und ihre Mutter wünscht sich Kathrin Anschütz häufiger. "Wir bieten hier eine tolle Möglichkeit und würden uns natürlich freuen, wenn die Leute diese auch gleich ab 14 Uhr nutzen würden", sagte die Gastronomie-Planerin.

Bereits die letzten zwei Veranstaltungen auf der Friedrichshöhe rentierten sich für Hakke Music nicht. Die Einnahmen der anderen Partys finanzierten das Weitblick-Open-Air. Trotz Plakaten und Werbung in sozialen Netzwerken kamen nie die benötigten 300 Gäste. Auch in diesem Jahr verkauften die Veranstalter zu wenige Eintrittskarten. Es sei daher wahrscheinlich, dass das Festival im kommenden Jahr nicht mehr stattfinden wird, sagte Veranstalter Karl Thiede am Sonntag gegenüber der MAZ.

Von Franziska Maria Schade

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