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Telekom plant einen neuen Funkmast

Geltow Telekom plant einen neuen Funkmast

Für den Funkmast auf der Bergmeierei in Geltow ist ein Ersatz nötig. Denn die dort ansässige Firma hat den Mietvertrag nicht verlängert. Die Telekom plant nun, einen neuen Mast auf ein Gebiet zu stellen, das Bauerwartungsland ist. Bei den Bürgern kommt das teils gar nicht gut an.

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Wie hoch der Funkmast werden soll, will die Gemeinde auf Wunsch der Bürger herausfinden.

Quelle: Andreas Vogel

Geltow. Die Telekom plant, einen neuen Funkmast in Geltow aufzustellen. Grund dafür ist, dass der Mietvertrag für die derzeitige Funkantenne auf der Bergmeierei mit der Firma FSP Sicherheitsprüfung nicht verlängert wird. Dadurch wird ein Ersatz nötig. Am Montagabend hat der Ortsbeirat über den Standort des neuen Mastes diskutiert. Die Telekom will ihn an der Kreuzung Am Pappeltor/Am Wildgatter aufstellen. „Wir haben die Bergmeierei favorisiert, aber leider eine Absage bekommen. Es sind auch andere Standort geprüft worden“, sagte Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU). Zur Debatte standen außerdem Grundstücke von Richter Recycling und dem Gartencenter, wie es in der Informationsvorlage der Gemeindeverwaltung heißt. Außerdem habe die Telekom geprüft, ob der vorhandene Turm im Bereich der Siedlerstraße/Am Franzensberg oder der Kirchturm genutzt werden können.

Wegen der Abschattung durch den Schäfereiberg und den Franzensberg kämen diese Standorte aber nicht infrage. Der Kirchturm und die Hochspannungsmasten seien nicht hoch genug. An der Kreuzung Am Pappeltor/Am Wildgatter würde der Funkmast auf Bauerwartungsland stehen, was einige Bürger bei der Ortsbeiratssitzung kritisierten. „Es ist sehr ärgerlich, aber der Eigentümer hat dem zugestimmt“, sagte Matthias Fannrich (Bürgerbündnis). „Das Problem ist, dass die Telekom es einfach ohne unsere Zustimmung umsetzen kann“, ergänzte die Bürgermeisterin. Die Verwaltung soll nun noch einmal Kontakt zur Telekom aufnehmen und darum bitten, dass die Bedürfnisse der Bürger mehr in die Wahl des Standortes einbezogen werden.

Von Luise Fröhlich

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