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Potsdam-Mittelmark Teltow erlebt einmalige Geschichtsstunde
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow erlebt einmalige Geschichtsstunde
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20:27 12.07.2015
Das Teltower Rübchen in neuer Dimension auf dem Festumzug. Das berühmte Gemüse der Stadt mochten auch Berühmtheiten wie Goethe und Kant. Quelle: Christel Köster
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Teltow

Teltows Geschichte war zwei Kilometer lang, bunt und voller Überraschungen – am Sonntag jedenfalls, als in einem Festumzug die Historie an mehreren 1000 Zuschauern vorbeizog und deren Darsteller Szenenapplaus bekamen. Der Schnelldurchlauf durch 750 Jahre Teltow dauerte länger als geplant, was kein Wunder war. Der Umzug war eben sehr lang. 1000 Akteure marschierten mit, neben der Geschichte zeigte Teltow, was es heute zu bieten hat. Firmen, Vereine, Kitas und Schulen präsentierten sich. Mit 200 Gratulanten mischten auch die Partnerstädte Ahlen, Gonfreville und Zagan mit. Der Festumzug, der in fast 30 Szenen und 100 Einzeldarstellungen einen Bogen vom Mittelalter bis zur Neuzeit schlug, war eine einmalige Geschichtsstunde und der Höhepunkt des Jubiläumsjahres.

Ein Nachbau der Straßenbahn der Linie 96, die auch Lavendelexpress genannt wurde, weil sie Arbeiter in die Lavendelwerke brachte. Quelle: Christel Köster

Große Wegmarken in der Stadtgeschichte wurden mit Details nahe gebracht. So schritt der Vater des Teltow-Kanals, Landrat Ernst von Stubenrauch (gespielt von Rudolf Mach), über die Potsdamer Straße und hatte seinen Vize Gottfried Badewitz an seiner Seite. Er wirkte damals an führender Stelle der Kanalbaukommission mit und wurde am Sonntag von einem echten Badewitz verkörpert – von Hubertus von Badewitz, dem Enkel. Ein Trecker im Festumzug symbolisierte den Moment in 750 Jahren, in dem die Stadt Teil der großen Weltgeschichte wurde. Zwischen Teltow-Seehof und Berlin-Lichterfelde fiel die Mauer ein paar Tage später am 14. November 1989. Als erster fuhr Raymund Kempf mit einem Lanz-Bulldog über die Grenze. Beim Festumzug saß er noch einmal auf dem Trecker.

Hatte in der Arbeitsgruppe, die den Festumzug vorbereitete, den Hut auf: Hermann Lamprecht, der in der Region als die Verkörperung von Friedrich dem II. bekannt ist. Quelle: Christel Köster

Oft gewähltes Fotomotiv war Hermann Lamprecht, der bekannt ist als die Verkörperung von Friedrich dem II. Er leitete aber auch die Arbeitsgruppe Festumzug, die am 3. März 2013 begann, den Höhepunkt vorzubereiten und 41 Mal tagte. Nach dem Umzug sprang ein Teltower auf Friedrich den II. zu und sagte: „Es war grandios!“

Von Jens Steglich

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