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Teltow hat bald einen neuen Möbelmarkt

Leerstand beendet Teltow hat bald einen neuen Möbelmarkt

Mömax – eine Tochter von XXXLutz – startet mit dem Umbau des leerstehenden „Max Bahr“ in der Teltower Oderstraße. Seit 2013 stand der Einkaufstempel leer. Jetzt zieht dort bald wieder Leben ein. Ein genauer Eröffnungstermin des Möbelmarkts steht allerdings noch nicht fest.

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Mömax hat die Fläche an der Oderstraße jetzt abgesperrt. Das Gartencenter wird bereits abgerissen.
 

Quelle: kkh

Teltow.  Es tut sich was auf dem Gelände des ehemaligen Max-Bahr-Baumarktes in Teltow: Nachdem das Gebäude in der Oderstraße mehr als drei Jahre ungenutzt geblieben war, ist es seit Anfang Mai eingezäunt und die ersten Umbauarbeiten haben begonnen. Die Mömax Deutschland GmbH – eine Tochter des österreichischen Einrichtungshauses XXXLutz – hatte sich bereits vor zwei Jahren als Investor für das Areal angemeldet und angekündigt, das Hauptgebäude weitgehend unverändert lassen zu wollen, jedoch das angrenzende Gartencenter abzureißen. Hier soll ein Anbau hinzugefügt werden, um die Möbel direkt angrenzend an die Verkaufsfläche lagern zu können.

Bis voriges Jahr gab es jedoch noch Uneinigkeit über die Frage, wie viel der SB-Möbelmarkt als Ablöse für fehlende Parkplätze bezahlen muss. Im Juni 2015 hatte Mömax zwar eine entsprechende Vereinbarung über 15 Stellplätze und 86 250 Euro unterschrieben, doch der Landkreis hatte reklamiert, dass diese Zahl der abzulösenden Parkplätze zu niedrig wäre. Laut der Teltower Satzung müssen großflächige Einzelhandelsbetriebe pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche einen Parkplatz nachweisen – für Mömax hätte dies 312 Plätze ergeben. Der Möbelmarkt argumentierte jedoch unter anderem mit der vorhandenen Anbindung durch den öffentlichen Verkehr, mit der längeren Verweildauer der Kunden im Markt und der Stellplatzsituation anderer Möbelmärkte in der Nähe. Deshalb seien die bestehenden 187 Plätze ausreichend.

Im Sommer 2016 einigten sich die Handelskette und die Stadt Teltow darauf, dass 63 fehlende Stellplätze abgelöst werden müssen, was einer Forderung von 362 250 Euro entsprechen würde. Gleichzeitig wurde jedoch auch eine Minderung dieses Betrags um 30 Prozent beschlossen, da es wirtschaftspolitisch und städtebaulich von entscheidender Bedeutung sei, dass an dieser markanten Stelle kein leerstehendes Gebäude das Stadtbild mehr prägt. Mömax erklärte sich mit der Abschlagszahlung von 253 575 Euro einverstanden. Diese Zahlung wurde der Stadt nun angekündigt, erklärt Stadtsprecherin Andrea Neumann. Der jetzige Baubeginn sei der Stadt vorab mitgeteilt worden.

Von Konstanze Kobel-Höller

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