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Teltow Rekordverdächtige Ausbildungsmesse im Oberstufenzentrum
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow Rekordverdächtige Ausbildungsmesse im Oberstufenzentrum
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00:19 23.01.2019
Firmenvertreter stellten sich potenziellen Azubis bei der 12. Ausbildungsmesse Teltow vor. Quelle: Gesine Michalsky
Teltow

Die „Regionale Ausbildungsmesse Teltow“ wächst weiter: Am Sonnabend zeigten 131 Aussteller in den Räumen des Teltower Oberstufenzentrum Technik ihr Interesse am Nachwuchs. Das Interesse war gegenseitig und der Andrang der Besucher rekordverdächtig: „Es ist noch viel voller als in den Jahren zuvor“, bilanzierte Organisatorin Stefanie Herfurt von der Werbeagentur Brando zufrieden.

Hans Werner Olm war Schirmherr der Ausbildungsmesse Teltow

Potsdam-Mittelmarks stellvertretender Landrat Christian Stein erklärte den Erfolg der Ausbildungsmesse so: „Wir bieten den Startschuss fürs Leben.“ Der Komiker und Sänger Hans Werner Olm, der zugleich Schirmherr der Messe war, befand dies vor dem ersten Rundgang lockerer: „Let’s go! Wir sind auch nicht alle dem, was wir gelernt haben, treu geblieben“ – der Sänger lernte ursprünglich das Konditor-Handwerk. Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) hatte als Geburtshelfer der Messe auf jeden Fall einen praktikablen Tipp: „Erst einmal einen Überblick verschaffen.“

Am Stand der Märkischen Allgemeine informierten Josephine Mai (l.) und Susann Zeuß. Quelle: Gesine Michalsky

Sich zu orientieren, was nach der Schule kommt, das wollten die meisten Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 19 Jahren. Celina (16) aus Kleinmachnow guckte sich bei Ausbildern zur Altenpflege um, Justin (17) aus Teltow kann sich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Skaterpark vorstellen und der Kfz-Mechatroniker Christian (19) guckte nach einem passenden Studium nach der erfolgreichen Ausbildung. Mehr als 220 unterschiedliche Berufe, aufgebaut in der Regel im dualen System, präsentierten Unternehmen und Behörden.

MAZ-Stand zeigt die Chancen in der Medienbranche

Der Rat der Auszubildenden am Stand der Märkischen Allgemeinen Zeitung wurde besonders oft gesucht: Arbeit in der modernen Medienwelt ist gefragt und der direkte Kontakt ist die beste Wahl. „Wir machen unsere Ausbildung mit Herzblut und geben das auch gerne weiter“, warb MAZ-Auszubildende Josephine Mai. Das Ansehen, das ihre Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt habe, gebe ihr Sicherheit.

„Eine Ausbildung in Deutschland zu machen ist fast schon wie ein Studium“, lobte Susann Zeuß von der MAZ-Personalabteilung das duale Ausbildungsmodell. Gerade im Ausland kommt das Modell sehr gut an. So besuchte eine italienische Delegation von Wirtschaftsfachleuten die Messe, um die Mischung aus Theorie und Praxis besser kennenzulernen.

Eine italienische Delegation zu Besuch am Stand des Großbeerener Bahninfrastrukturunternehmens Spitzke. Quelle: Gesine Michalsky

Kathrin Bethke von der Industrie- und Handelskammer begleitete die italienischen Kollegen, auch um für Brandenburgs Auszubildende mögliche Auslandspraktika anzufragen. Italienische Unternehmen haben den jungen Leuten weniger Jobs und weniger Sicherheit zu bieten, erklärte Enrico Santini von der italienischen Delegation. Unternehmen in Deutschland würden sich viel mehr Mühe geben und seien ihr Vorbild.

Die passenden Bewerber zu finden – dafür lohnt sich im umkämpften Markt um engagierte junge Mitarbeiter jede Anstrengung. Viel Kreativität zeigten die Aussteller daher, um die Aufmerksamkeit der Messebesucher zu gewinnen. Die Firma Diehl Metal Applications, die in Teltow 220 Mitarbeiter beschäftigt, vergoldete den Besuchern auf Wunsch sogar ihre Schlüssel.

Der MAZubi-Ausbildungstalk

Die Märkische Allgemeine Zeitung lädt erneut zum „MAZubi-Ausbildungstalk“ ein: Am Mittwoch, 30. Januar, ab 17 Uhr, im Märkischen Medienzentrum in der Friedrich-Engels-Straße 24 in Potsdam.

Fragen und Antworten zu den Berufsbildern rund um den Verlag stehen im Mittelpunkt, etwa was ein Medientechnologe Druck und ein Medienkaufmann Digital und Print tun. Azubis der MAZ stellen sich und auch eine Führung durch die Druckerei gehören zum Programm. Die Anmeldung ist möglich unter: www. maz-online.de/MAZubiTalk

Für alle, die die Teltower Ausbildungsmesse verpasst haben, gibt es das umfangreiche Messeheft 2019 im Internet zum Nachlesen unter der Adresse www.ausbildungsmesse-teltow.de

Motivation und Engagement sind bei Ausbildungsbetrieben und bei Jugendlichen gefragte Eigenschaften. Der Mangel an jungen Leuten wird jedoch immer spürbarer. „Wir müssen alle Potenziale nutzen“, forderte daher Henri Danker, der Schulleiter des Oberstufenzentrums. Bürgermeister Thomas Schmidt bekräftigte: „Teltow hat nahezu Vollbeschäftigung und nur rund 300 Arbeitslose.“

Von Gesine Michalsky

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