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Teltow Hightech auf dem Rettungsboot
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20:17 25.07.2018
DLRG-Stationsleiter Josef Kullak freut sich, mit seinem Team endlich eine moderne Kommunikationstechnik auf seinem Boot nutzen zu können. Quelle: Promo
Teltow

Mit moderner Kommunikationstechnik hat der Teltower Anbieter Pei Tel jetzt ein Einsatzboot der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Stützpunkt in Berlin-Lichtenberg ausgerüstet. Gerade in der aktuellen Badesaison herrscht auch bei den freiwilligen Rettern in dem Berliner Stadtbezirk Hochbetrieb. Sie müssen sich um Menschen kümmern, die am, auf dem und im Wasser gesundheitliche Probleme bekommen. Wegen des regen Bootsverkehrs auf dem Wasser ist die Verständigung oft schwierig. Darum will das Teltower Unternehmen der DLRG helfen, ihre Einsatzbedingungen zu verbessern. Das Rettungsboot in Berlin-Lichtenberg wurde mit einem hochwertigen Telefon, einem modernen Lautsprecher sowie mit einem leistungsfähigen Mikrofon ausgestattet.

„Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden. Deshalb freuen wir uns sehr, dass uns die Teltower Firma mit solch einer Technik unterstützt“, sagt DLRG-Stationsleiter Josef Kullak. Schwerpunkt seines Verantwortungsbereiches bildet die traditionsreiche Regattastrecke in Grünau. Kullaks Team sichert dort die Rennen ab. In ihrer Arbeit agieren die Helfer oft als „First Responder“, als erste Helfer vor Ort. Bekommen Teilnehmer oder Zuschauer eines Rennens Probleme, rücken Kullak und seine Leute sofort mit dem Boot aus. Bislang stand ihnen für den Einsatz lediglich ein Handfunkgerät zur Verfügung. „Allein wegen der lauten Motorengeräusche war die Kommunikation schon sehr schwierig. Daher können wir die neue Technik dringend gebrauchen“, sagt Kullak erleichtert.

Das Teltower Unternehmen Pei Tel entwickelt und produziert Kommunikationslösungen und Funkzubehörgeräte. Die Kunden der Firma sind beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Behörden, Leitstellen, Verkehrsunternehmen und Beschallungs- sowie Konferenztechniker. Quelle: Pei Tel

Das neue Telefon ist vor allem für Absprachen mit der Leitstelle wichtig. Von der vierköpfigen Besatzung des Bootes hält ein Helfer den ständigen Kontakt zu ihr. Mit dem Gerät kann auch die Feuerwehr um Unterstützung gebeten werden, wenn die Erste Hilfe nicht ausreicht, gefährliche Substanzen ins Wasser geflossen sind oder ein Brand entstanden ist. Nach Herstellerangaben soll das Gerät für den Einsatz unter besonders erschwerten Umgebungsbedingungen konzipiert worden sein und deshalb eine sehr gute Sprach- und Empfangsqualität haben. Echos sowie Stör- und Umgebungsgeräusche würden wirkungsvoll unterdrückt, heißt es. Außerdem informiert ein GPS-Modul jederzeit darüber, an welcher Position sich die Helfer gerade befinden.

Firma arbeitet für Polizei und Feuerwehr

Die Firma Pei Tel produziert in Teltow Kommunikationslösungen und Funkzubehörgeräte. Die Produktpalette umfasst verschiedene Mikrofontypen, Bedienanlagen, Lautsprecher, Tischsprechstellen, Mikrofonlautsprecher und Hör-/Sprechgarnituren.

Zu ihren Kunden zählen Polizei, Feuerwehr und Behörden. Die Firma stattet Leitstellen Industrie- und Verkehrsunternehmen sowie Konferenzgebäude mit ihren Produkten aus.

Das Unternehmen ist nach dem Qualitätsstandard ISO 9001 zertifiziert und entwickelt sowie stellt alle Produkte in Deutschland her.

Auch das Handmikrofon und der dazugehörige Lautsprecher erleichtern nun den Lebensrettern die Arbeit. Sie sollen für Durchsagen im Nahbereich des Bootes genutzt werden, beispielsweise die Wasserstraße für ein Rennen freizumachen ist. „Eine echte Verbesserung ist, dass der Lautsprecher in Höhe des Bootsführers angebracht wurde. Früher wurden unsere Durchsagen oft nicht wahrgenommen, weil sie vom Motorengeräusch übertönt wurden“, sagt Kullak. Das könne nun nicht mehr passieren.

Eher zufällig sei das Teltower Unternehmen auf die Situation der DLRG-Station in Berlin-Lichtenberg aufmerksam geworden, berichtet Pei Tel-Geschäftsführer Thomas Martin. „Als Entwickler und Hersteller hochqualitativer Kommunikationslösungen und Funkzubehörgeräten fühlten wir uns geradezu verpflichtet, die DLRG zu unterstützen.“

Von Heinz Helwig

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