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Tempo 30 kommt in Alt und Deutsch Bork

Vorübergehende Lösung Tempo 30 kommt in Alt und Deutsch Bork

Die Einwohner von Alt Bork und Deutsch Bork freuen sich. Vorübergehend herrscht ein Tempo-30-Limit für Lastkraftwagen, wenn sie die beiden Dörfer passieren. Die Regelung gilt, solange die Windkrafträder in der Umgebung montiert werden. Die Anlieger hoffen, dass sie von Dauer ist und hegen durch ein Beispiel im Nachbarort berechtigte Hoffnungen.

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Guido Hohnschild und Linda Bartezko kämpfen für Tempo 30.

Quelle: Andreas Koska

Alt Bork. Die Einwohner von Alt Bork und Deutsch Bork können für eine kurze Zeit aufatmen. In diesem Sommer werden sie die Fenster ihrer Häuser offen stehen lassen können, ohne durch Lärm allzu stark belästigt zu werden. Vorausgesetzt, die Lastwagenfahrer halten sich an die jetzt erlassenen Vorschriften.

An beiden Ortsdurchfahrten gilt ab sofort eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Laster ab 7,5 Tonnen. Sie dürfen nicht mehr als 30 Kilometer je Stunde fahren. Als Grund wurde von der Verkehrsbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark der Aufbau mehrerer Windkraftanlagen bei Alt Bork angegeben, wodurch der LKW-Verkehr in den beiden Linther Ortsteilen stark zugenommen hatte. Jetzt hoffen die Einwohner beider Dörfer, dass dieses Tempolimit dauerhaft bestehen bleiben kann. „Wir sollten versuchen, das zu erwirken“, fordert der Deutsch Borker Abgeordnete Michael Schlecht. Dabei blicken die Borker auf Linthe.

Dort wurde an der Landesstraße aufgrund von Straßenschäden ein Tempo-30-Schild aufgestellt. Die Buckelpiste ist zwar wieder Geschichte. Das Schild bremst jedoch weiterhin den Verkehr aus. „Da es an der Treppe zur Kita steht, wäre es sinnvoll, wenn es weiterhin Bestand hätte“, sagte die Abgeordnete Melanie Balzer in der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Alt Bork. Auf ähnliche Entwicklung hoffen jetzt die Bewohner in Alt Bork und Deutsch Bork. Immer wieder hatten sie seit Jahren für die Ortsdurchfahrten Tempolimits gefordert. Bislang wurden die Anträge immer abgelehnt.

Erfolg haben indes die Anwohner der Straße Im Grund in Linthe. Seit langem kämpfen sie darum, den LKW-Verkehr aus dem Wohngebiet herauszuhalten. Obwohl es auf der anderen Seite der Autobahn, nur wenige Meter entfernt, einen Autohof gibt, nutzten viele Brummi-Fahrer die Straße, um dort zu parken und einen Imbiss einzunehmen. Anwohnerin Elke Strich thematisierte das Problem immer wieder in den Gemeinderatssitzungen. Jetzt hatte die Verkehrsbehörde ein Einsehen. Bis auf den Lieferverkehr ist jetzt allen Lastwagen über 7,5 Tonnen Gewicht die Einfahrt in die Straße verwehrt.

Von Andreas Koska

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