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Explosiv in die neue Spielzeit

Saisonbeginn für die Comédie Soleil in Werder Explosiv in die neue Spielzeit

Werders kleine Bühne, die Comédie Soleil, startet in die neue Spielzeit. Am Samstag feiert die Komödie „Ein verrückter Plan“ Premiere – und zugleich Uraufführung. Denn das Stück von Comédie-Macher Julian Tyrasa ist gerade erst in diesem Sommer vollendet worden.

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Mit der Komödie „Ein verrückter Plan startet die Comédie Soleil in Werder in die neue Bühnensaison.

Quelle: Promo

Werder. Die Proben für die erste Premiere der neuen Spielzeit in der Comédie Soleil in Werder laufen. Am Samstag, 17. Oktober, soll der Vorhang für das neue Stück zum ersten Mal aufgehen. Es wird sogar eine Uraufführung, denn „Ein verrückter Plan“ wurde erst in diesem Sommer vollendet. Autor ist erneut Julian Tyrasa, der gemeinsam mit Karoline Hugler die künstlerische Leitung der kleinen Werderaner Bühne hat. Er führt auch die Regie bei der explosiven Komödie, die in einer psychiatrischen Anstalt spielt. Damit möchten die Theaterleute an die erfolgreiche vorige Spielzeit anknüpfen, deren Publikumsrenner ohne Zweifel die beiden Tschechow-Einakter „Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ waren.

Der Tschechow-Abend, der bereits im April 2014 seine Premiere erlebt hatte, war so gefragt, dass er 2015 noch einmal in das Programm aufgenommen wurde. Anfang September gastierte die Comédie Soleil damit auf der Burg Beeskow und auch beim Fest des Seniorenbeirats Werder wird „Der Heiratsantrag“ dieser Tage noch einmal gewünscht. Aber auch das sozialkrititische „Glaube, Liebe, Hoffnung“ von Ödön von Horvath sei vom Werderaner Publikum sehr gut angenommen worden, resümiert Karoline Hugler zufrieden.

Die nächsten Termine

Am 17. Oktober feiert die Komödie „Ein verrückter Plan“ von Julian Tyrasa Premiere. Das Stück ist danach bis zum 15. November jeweils samstags, 19.30 Uhr, und sonntags, 17 Uhr, zu sehen.

Am 24. November gibt es die Buchpräsentation „Adolf Damaschke – Gesinnung und Tat“ zum 150. Geburtstag des Reformers, der in Werder lebte und dort auch beerdigt wurde.

Am 28. November ist der Potsdamer Autor Klaus Hugler zu Gast. Zudem ist die Wiederaufnahme des Stücks „Kleine Engel“ von Marco Baliani geplant.

In dieser Saison wird es ebenfalls eine Wiederaufnahme geben. „Kleine Engel“ von Marco Baliani, die erste Regiearbeit Karoline Huglers in Werder, ist ein Stück, in deren Mittelpunkt zwei Menschen stehen, die noch auf ihre Chance im Leben hoffen. Es passe in die Vorweihnachtszeit, finden die beiden künstlerischen Köpfe des Hauses. Erste Vorstellung wird am 28. November sein. Für das kommende Kalenderjahr seien die Pläne noch nicht ganz ausgereift, denn manches hänge an Fördermitteln, über die erst 2016 entschieden werde. Für das Frühjahr hat Julian Tyrasa bereits den „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller vorgesehen. Eventuell wolle man auch Hitchcocks „Die 39 Stufen“, die Open-Air-Inszenierung des vergangenen Sommers, noch einmal unterm Dach zeigen. „Das Wetter hat uns in den letzen beiden Jahren beim Sommertheater Probleme bereitet“, so Tyrasa. „Wir überdenken deshalb das Konzept grundsätzlich.“

Die Vorstellungstermine wurden dem Zuschauer-Verhalten angepasst. „Wir spielen jetzt nur noch samstags und sonntags, dafür an ein oder zwei Wochenenden mehr“, erläutert er. Der 17-Uhr-Beginn am Sonntag, den besonders ältere Besucher schätzen, werde natürlich beibehalten. Einmal in der Woche ist derzeit richtig Leben in den Räumen der Comédie Soleil, dann kommen Jungen und Mädchen der Förderschule am Plessower See. Im vergangenen Schuljahr hatten die Theaterleute mit den Kindern Erich Kästners „Emil und die Detektive“ erarbeitet, sogar in zwei Versionen mit jeweils anderen Darstellern. Spielen, musizieren, Bühnenbild und Kostüme herstellen _ bei allem waren die Schüler mit großer Begeisterung dabei gewesen. Und die Premiere im Mai wurde zum Ereignis auch für deren Familien. Diesmal soll gemeinsam mit einer Gruppe 12- bis 14-Jähriger sogar ein eigenes Stück entstehen. Ideen wurden schon gesammelt. „Das von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung geförderte Projekt ist für drei Jahre vorgesehen“, erklärt Karoline Hugler. „Wir kooperieren dabei auch mit dem Awo-Treffpunkt in der Brandenburger Straße.“

Von Edith Mende

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