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Potsdam-Mittelmark Sehnsüchtig und lieb, aber mit Handicap
Lokales Potsdam-Mittelmark Sehnsüchtig und lieb, aber mit Handicap
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17:29 27.12.2015
Gabriele Thomik zeigt das Gehege, das gerade aufgebaut wird. Quelle: Silvia Zimmermann
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Verlorenwassser

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit freuen sich die Mitarbeiter des Tierheims in Verlorenwasser über die Gaben, die viele Tierfreunde spenden. Liebevoll eingepackt wurden diesmal Tierspielzeug, Futter, Leinen und sonstige Dinge, die Katzen, Hunden und Kleintiere glücklicher machen. In diesem Jahr öffnete die Tierheimleitung nicht nur an einem Tag die Pforten für die Besucher, sondern das Tierheim mitten im Wald ist noch bis zum 3. Januar täglich geöffnet.

Bärbel Rauter und Horst Karnatz kamen am zweiten Weihnachtsfeiertag extra aus Kerzendorf, einem Ortsteil von Ludwigsfelde, angereist, um sich einmal umzuschauen. „Wir suchen einen neuen Zweithund für uns. Wir mussten unseren deutschen Pinscher Anfang Dezember einschläfern lassen. Wir haben uns im Internet vorher informiert und sind das erste Mal hier und finden die Anlage sehr schön für die Tiere“, erzählen so die beiden Tierliebhaber. Beide schauten sich gründlich um und spendeten dann Geld.

Eigens aus Ludwigsfelde angereist

Das Tierheim Verlorenwasser nimmt auch übers Jahr zahlreiche alte und kranke Tiere auf. Vorrangig sind es Hunde und diese werden medizinisch so versorgt, dass sie keine oder kaum Schmerzen haben. Auf der Internetseite und bei Facebook machte die Tierheimleitung auf diese Hunde aufmerksam, in der Hoffnung, dass so mancher Hund noch ein schönes und liebevolles Zuhause für die restlichen Monate oder Jahre bekommt.

So warten die Mischlingshündin Fjork und ein 14 Jahre alter Husky auf Frauen oder Herrchen, die gern mit ihnen Spazieren gehen möchten. „Die Hunde sind alle sehr lieb, haben meistens ein Handicap, brauchen viel Vertrauen und sehnen sich auch nach vielen Streicheleinheiten “, berichtet Mitarbeiterin Gabriele Thomik über ihre Schützlinge.

Thomik ist seit fünf Jahren fest angestellte Tierpflegerin. „Nach dem Sommerfest haben wir weiter das Gelände aufgeräumt und es werden zwei neue Gehege für die Hunde gebaut. Hier kommen verzinkte und abgewinkelte Zaunfelder zum Einsatz. Die Umrandung wird mit Rasenkantenstein eingefriedet, um die Gehege ausbruchsicher zu machen“, berichtet Thomik. „Finanziert wird das Material von Spendengeldern, den Aufbau erledigen unsere Mitarbeiter und Ehrenamtler“, erläutert Tierheimleiter Wolfgang Aland.

Acht festangestellte Mitarbeiter

Im Tierheim sind acht festangestellte Mitarbeiter rund um die Uhr damit beschäftigt, die Tiere zu versorgen. Die Arbeit wird von vielen mehreren Vollzeitehrenamtlern unterstützt. Ute Tiersch aus Brandenburg kommt alle 14 Tage, um mit den Hunden Gassi zu gehen.

„Ich hatte mir vor einigen Jahren eine Katze aus diesem Tierheim geholt, dabei sind wir auf das Thema Helfen ins Gespräch gekommen“, sagt die Brandenburgerin. Sie könne selbst keinen Hund halten und komme nun alle zwei Wochen nach Verlorenwasser, um mit den Hunde Gassi zu gehen. „Das ist für mich wie eine Erholung und den Hunden gefällt es auch“, sagt die Tierfreundin.

„Wer sich einmal im Tierheim umsehen oder Spenden vorbeibringen möchte, kann das noch täglich bis zum 3. Januar in der Zeit von 11-16 Uhr tun. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite und auf Facebook“, sagt Tierheimleiter Aland.

Von Silvia Zimmermann

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