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Potsdam-Mittelmark Tödlicher Sturz ins Flussbett
Lokales Potsdam-Mittelmark Tödlicher Sturz ins Flussbett
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09:12 04.02.2014
Am Wilden Kaiser in Österreich. Quelle: dpa
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Potsdam/Kitzbühel

Ein elfjähriges Mädchen aus dem Potsdamer Umland ist am Sonntagnachmittag bei einem Skiunfall in Österreich ums Leben gekommen. Wie die Landespolizei Tirol am Montag mitteilte, war das Kind auf einer blauen, also als leicht eingestuften Abfahrt in einer engen Kurve offenbar von der Piste abgekommen und zehn Meter tief ins Tal eines Flusses gestürzt.

Gegen 14.15 Uhr war das Mädchen – seiner Mutter und einem Bekannten voraus – von der „Sonnenlift“-Abfahrt bei Going am Wilden Kaiser gestartet. Der Vater nahm zu der Zeit eine andere Piste ins Tal. Als die Eltern unten ankamen, fehlte von dem Mädchen jede Spur. Die Familie löste eine Suchaktion aus. Eine Viertelstunde später fand der Vater seine Tochter schwer verletzt im Flussbett und versuchte, sie wiederzubeleben.

Die Pistenrettung sowie Sanitäter im Notarzthubschrauber führten die Reanimation fort. Im Krankenhaus Kufstein konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden, so die Polizei. Für deren Sprecher Martin Hautz wirft der Unfallhergang Fragen auf. „Es hat niemand etwas gesehen, es gibt keine Zeugen“, sagte er. „Die Leute waren gute Skiläufer, keine Anfänger“, so Hautz. Das Kind habe einen Helm getragen, der heil geblieben sei.

„Die Pisten waren in einem Topzustand“, sagte der ortsansässige Skilehrer Richard Laiminger, der selbst zum Unfallzeitpunkt im Gebiet um Going unterwegs war. Abseits der Pisten gebe es derzeit allerdings wenig Schnee. Laimingers Skilehrer-Kollege Günther Schwaiger: „Die Abfahrt gibt es schon seit zehn Jahren. Hier ist noch nie jemand von der Piste abgekommen.“ Er mutmaßte, dass die Elfjährige sehr schnell fuhr: „Wir wissen aus der Skischule, dass Kinder zu schnell sind, wenn sie kein Ziel vor Augen haben, etwa einen Erwachsenen oder eine Spur.“

Dem Vernehmen nach soll das Mädchen aus der Gemeinde Nuthetal (Potsdam-Mittelmark) stammen. Offizielle Informationen habe man nicht, sagte Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig am Montag. „Aber die Nachricht erschüttert uns, und unsere Gedanken sind bei den Eltern.“ Laut Polizeisprecher Hautz befindet sich die Familie noch im Skigebiet bei Kitzbühel.

Von Michaela Grimm

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