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Potsdam-Mittelmark Tragfähige Alternative für Feuerwache
Lokales Potsdam-Mittelmark Tragfähige Alternative für Feuerwache
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16:14 01.03.2018
Klaus Pomp präsentiert Standort alternativ zum Turnplatz, der wohl doch guten Baugrund für die Feuerwache bietet. Quelle: Christiane Sommer
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Bad Belzig

Wahrscheinlich gibt es eine Alternative zur Ansiedlung des Feuerwehrgerätehauses auf dem Turnplatz. Es ist ein Areal in Nachbarschaft zum Mischfutterwerk an der Brandenburger Straße. Der Baugrund ist tragfähig. Mit der Information hat Christoph Grund in dieser Woche überrascht. Das Baugrundgutachten, welches die Kommune in Auftrag gegeben hatte, war Montag im Rathaus eingegangen. „Damit sieht es so aus, als ob der Turnplatz nicht in Anspruch genommen werden muss“, so der Fachamtsleiter mit Blick auf die anstehende Entscheidung zum Standort des Neubaus.

Arbeitsgruppe prüft zahlreiche Vorschläge

Ursprünglich hatte die Verwaltung geplant, ihn auf der Festwiese zu verwirklichen. Doch gegen dieses Vorhaben regte sich Widerspruch. In der Folge wurden Unterschriften gesammelt und die gezielte Suche nach besseren Varianten nochmals forciert. Die Arbeitsgruppe Feuerwehr mit Vertretern aus Parlament und Verwaltung sowie Brandschützern nahm seinerseits zehn mindestens 5000 Quadratmeter große Grundstücke noch einmal genauer unter die Lupe und favorisierte das eingangs genannte Areal als bestmögliche Alternative für den Turnplatz.

„Im oberen Bereich haben wir dort eine feuchte Mutterbodendecke. Darunter stehen Sande an“, erklärte Grund das Wesentliche aus der mehrseitigen Expertise. Sie belegt schwarz auf weiß, dass entgegen allen ursprünglichen Annahmen, das Areal kein sumpfiges Gebiet ist. Statt dessen wurde mit den Bohrungen unter der nassen Mutterbodendecke eine sieben Meter tief stehende Sandschicht nachgewiesen. In dieser Folge wurde der bislang unbeachtete Baugrund in idealer Lage als „gut tragfähig“ eingeschätzt. „Das Ergebnis hat uns überrascht“, räumt Grund ein und ergänzt: „Jetzt wird ein Lageplan erstellt.“

Fast 1100 Bürger haben Protest unterzeichnet

Diese Nachricht dürfte auch die 1092 Unterzeichner der kürzlich zu Ende gegangenen Unterschriftensammlung gegen eine Bebauung des Turnplatzes freuen. Klaus Pomp, der sich um den Erhalt des von Turnvater Albert Baur angelegten Areals ebenfalls sorgte, hat ebenfalls die andere Fläche sogleich in Augenschein genommen. Erst in der vergangenen Woche hatte Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) die Initiatoren des Protestes empfangen und die Unterschriftensammlung entgegen genommen.

Besagtes Grundstück, welches freilich nicht im Eigentum der Kommune ist, muss jetzt erworben werden. Die Eigentümer sind nach Aussage des Stadtoberhauptes im Grunde verkaufsbereit. Für den Neubau der Wache sind ersten Planungen zufolge 4,2 Millionen Euro erforderlich.

Von Christiane Sommer

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