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Potsdam-Mittelmark Trauriger Bericht einer Unfall-Ersthelferin
Lokales Potsdam-Mittelmark Trauriger Bericht einer Unfall-Ersthelferin
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15:50 15.05.2016
Der völlig zerstörte Wagen am Straßenrand.  Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Am Freitagmorgen fährt Andrea Affeld auf der Friedensstraße in Bergholz-Rehbrücke (Potsdam-Mittelmark) in Richtung Autobahn. In Höhe des Autohauses, ein Wrack am Straßenrand.

Kurz zuvor war dort ein junger Mann mit seinem Wagen schwer verunglückt. Beim Versuch einem Wildtier auszuweichen ist er mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt. Hilflos ist er in seinem zerstörten Pkw eingeklemmt. Die Frau bremst ihren Wagen, hält an, ruft die Polizei und nähert sich dem Wrack. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmert sich Affeld um den Mann. Spricht beruhigend auf ihn ein.

Doch anscheinend kommt niemand anders auf die Idee dem Verletzten zu helfen. Mindestens fünf Pkw fahren vorbei, so Affeld gegenüber der MAZ. Sie ist erschüttert. „Es hat nicht einer angehalten, nicht einer hat gefragt, ob er helfen kann“, erzählt sie fassungslos. „Es ist traurig“, so die Ersthelferin.

Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer

Die Polizei hat die Aussage von Andrea Affeld aufgenommen, will bzw. kann das rücksichtlose Verhalten andrer Verkehrsteilnehmer jedoch nicht bestätigen.

Polizeihauptkommissar Reinhold Hüpkes verurteilt aber ein solches Szenario. Das ist „sehr unschön“, so der Polizist. Man sollte bedenken, dass jeder in einen Unfall verwickelt werden könne. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte in einem solchen bei einem Unfall, wenn noch keine Rettungskräfte vor Ort sind, „anhalten, die Unfallstelle absichern und dann natürlich Erste Hilfe leisten“.

Für Andrea Affeld war es nicht das erste Mal, dass sie als Ersthelferin agieren musste. „Jeder sollte wissen, dass Hilfe immer notwendig ist“.

Von MAZonline

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