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Treffpunkt mitten in Bad Belzig eingeweiht

Neues Domizil für christliche Jugend Treffpunkt mitten in Bad Belzig eingeweiht

Akteure des Vereins christlicher junger Menschen haben mitten in Bad Belzig jetzt ihren neuen Treffpunkt eingeweiht. In der ehemaligen Imbissecke an der „Spiegelkreuzung“ wird nun freitags gekocht, gesungen, musiziert und gekickert.

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Die christliche Jugend hat in Bad Belzig ihr neues Domizil bezogen.

Quelle: Tobias Potratz

Bad Belzig. Menschen treffen aufeinander und speisen. Das ist wohl die letzte Eigenschaft, die diese Räumlichkeiten des ehemaligen Döner-Ladens an der Bad Belziger „Spiegelkreuzung“ aus ihrer Vergangenheit beibehalten haben. Seit Freitag kochen, singen und kickern dort nun in gemütlicher Atmosphäre junge Menschen der evangelischen Kirchengemeinde. Der Christliche Verein für Junge Menschen (CVJM) hatte das ehemalige Imbiss-Geschäft gegenüber des Fläming-Gymnasiums schon vor einem Jahr angemietet. Da der Zustand nicht so rosig war, sollte es gut ein Jahr dauern, bis nun Ort eingeweiht werden konnte, der vor allem den jungen Gemeindemitgliedern und deren Ideen ein Zuhause gibt. Bis dahin waren viel Handarbeit und Durchhaltevermögen gefragt. Ein Jahr lang wurde nach der Schule oder bei Arbeitseinsätzen an den Wochenenden gehämmert, geschraubt, gemalert und wieder gehämmert. „Wir haben geschaut, welche Gebäude in der Stadt frei sind. Das hier war von Anfang an unser Favorit“, sagt Jan Schneider. „Es ist auch eine große Chance, neue Leute zu gewinnen. Hier kommen viele Menschen vorbei. Auch während der Bauphase haben einige neugierig um die Ecke geschaut und gefragt, was wir hier machen“, erzählt der Akteur des CVJM.

Optimale Lage als Jugend-Treffpunkt

Das Ergebnis der Bauphase kann sich sehen lassen. Aus einer leicht verrauchten Imbissecke mit blinkendem Spielautomaten wurde ein einladendes Jugenddomizil mit moderner Küchenzeile, weichen Sofas und hölzernem Tischkicker. „Die Lage hier ist optimal. Die Schule ist gleich gegenüber und der Busbahnhof ist direkt in der Nähe. Wenn ich mal länger auf den Bus warten muss, kann ich hierher kommen“, sagt Hans Kautz aus Brück.

Doch die neuen Räume sollen nicht nur helfen, Wartezeiten zu überbrücken. Vielmehr wird dort ein Zuhause für musikalische Ideen und weitere vielseitige Angebote entstehen. „Wir werden hier sicher auch mal musizieren, aber es soll kein Veranstaltungsort werden“, sagt Jan Schneider. In dem für alle Interessenten offenen Treff kann er sich diverse Angebote und musikalische Workshops sehr gut vorstellen.

Auch direkte Nachbarn sind willkommen

Der Freitagabend soll für den Gemeindenachwuchs der feste Treffpunkt werden. Dann wird vermutlich, ähnlich wie bei der Eröffnungsparty, gesungen und auch der beliebte Tischkicker in Aktion sein. Sehr gern gesehene Gäste kommen auch aus der direkten Nachbarschaft. Die Evangelische Freikirche ist nur einen Steinwurf entfernt. „Dass wir nun so eng zusammen sind, ist nicht schlecht. Wir organisieren gern Veranstaltungen zusammen und besuchen uns gegenseitig“, sagt Hans Kautz.

Von Tobias Potratz

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