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Tremsdorfer haben das Wort

Nächstes Jahr Bürgerbefragung zur Zukunft der Alten Schule Tremsdorfer haben das Wort

Die Tremsdorfer sollen bei der Frage, was aus der Alten Schule im Herzen des Ortes werden soll, ein Wörtchen mitreden. Im ersten Quartal des nächsten Jahrs wird deshalb eine Bürgerbefragung zur Zukunft des Hauses stattfinden, bei der zwei Alternativen zur Wahl stehen.

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Die Alte Schule gehört zu den wichtigsten Häusern in Tremsdorf.

Quelle: Dietmar Horn

Tremsdorf. Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Tremsdorfer werden im nächsten Jahr befragt, was aus ihrer Alten Schule im Herzen des Ortes werden soll. Nuthetals Gemeindevertreter haben die Bürgerbefragung jüngst abgesegnet und konnten sich auch auf zwei Alternativen verständigen, die zur Wahl gestellt werden sollen.

Ihr Kreuz können die Tremsdorfer hinter folgenden Varianten machen: „Das kommunale Grundstück Tremsdorfer Dorfstraße 22 (Alte Schule) soll zukünftig weiter in Verantwortung des Ortsvereins Tremsdorf öffentlich genutzt werden“ oder „für Wohn- beziehungsweise gewerbliche Zwecke“. Letzteres dürfte wohl bedeuten: Das Haus soll verkauft werden.

Ein genauer Termin für die Bürgerbefragung steht noch nicht fest, anvisiert ist das erste Quartal 2016. Das Votum soll aufzeigen, welche Entwicklung sich eigentlich die Bürger für die Alte Schule wünschen und den Gemeindevertretern als Grundlage für eine abschließende Entscheidung dienen. Zuletzt war im Gemeindeparlament heftig um einen Eigenanteil für Fördermittel gerungen worden, die für die Alte Schule gesichert werden sollten, die seit 2006 vom Tremsdorfer Ortsverein gepachtet ist. Die Debatte zeigte auch, dass einige Gemeindevertreter auf Dauer nicht zwei öffentlich genutzte Begegnungshäuser in Tremsdorf sehen wollen. Dort gibt es noch die Bauernstube, die dafür genutzt wird. Vor gut zehn Jahren wollte die Kommune die Alte Schule bereits verkaufen – mit der Begründung: Tremsdorf habe schon die Bauernstube als Treffpunkt. Damals wurde die Alte Schule, ein Haus mit besonderer Bedeutung im Dorf, doch an den Ortsverein verpachtet. Im Vertrag findet sich indes noch die Passage, dass die Gemeinde das Haus an den Verein verpachtet, aber kein Geld für die Sanierung gibt. Das Votum der Tremsdorfer soll mithelfen, Klarheit zu schaffen über die Zukunft des Hauses. Der Ausgang ist zwar nicht bindendend für die Lokalpolitiker, sollte das Votum aber deutlich ausfallen, dürfte es schwer sein, sich darüber hinwegzusetzen.

Von Jens Steglich

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