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Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen feiert mit neuem Sabinchenpaar
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen feiert mit neuem Sabinchenpaar
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20:45 10.06.2016
Vivien Stolze-Lange und Hans-Jörg Stolze aus Rietz sind das Sabinchenpaar der Erwachsenen. Quelle: Photostudio Mayer
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Treuenbrietzen

Rechtzeitig zum großen Trubel sind bei der Namensgeberin die Hüllen gefallen. Noch bis kurz vor dem am Freitagabend mit Kanonenböllern der Schützengilde eröffneten Sabinchenfestwoche wurde an der Sanierung der lange Jahre zuvor maroden Wassertechnik des Rathausbrunnens gewerkelt. Die Sabinchenfigur auf dem Brunnen-Sockel überstand das alles unbeschadet. Jetzt sprudelt der Brunnen wieder. Entsprechend heiter konnte am Freitagabend der Auftakt der 22. Auflage des zehntägigen Stadtfestes gefeiert werden.

Spannend wurde es traditionelle bei der Begrüßung der neuen Sabinchenpaare durch Bürgermeister Michael Knape (parteilos). In die Rolle des Sabinchens und ihres mordenden Schusters aus der Moritat schlüpfen bei den Erwachsenen nun Vivien Stolze-Lange und ihr Ehemann Hans-Jörg Stolze aus Rietz. Sie sind Nachfolger von Eileen Anders und ihres Lebenspartners Olaf Heilmann aus Pechüle. Als neues Sabinchenpaar der Kinder winkten am Abend dann auch Karla Hoyer und Linus Kraft von der Kita „Anne Frank“ vom Rathausbalkon. Sie lösen Pauline Schneider und Dennis Kietzke ab.

Bewährte Höhepunkte wie die Kinderdarbietungen, das Richten des Löffelbaumes durch kräftige Männer der Dachdeckerei Wilke, die Aufführung der Sabinchen-Moritat durch die Stadtgaukler, ein Showtanz von Mädchen des aktuellen Abitur-Jahrganges am Gymnasium sowie schließlich das Feuerwerk zu Barockmusik prägten das volle Programm des Eröffnungsabends. Sodann ging es mit der Partyband „Me and the Beauties“ aus Berlin in die erste Fest-Nacht.

Vivien Stolze-Lange und ihr Ehemann hatten ich nach einem Aufruf im Internet spontan entschieden, die Präsentationsaufgaben als Sabinchenpaar zu übernehmen. „Wir freuen uns, das Stadtfest mal von der anderen Seite zu erleben und viele nette Leute kennen zu lernen“, sagt die 39-Jährige Steuerfachfrau, die nun als Sabinchen unterwegs sein wird. Manchmal wohl auch ohne ihren 41-jährigen Schuster, der als Landwirt vor allem im Sommer stark in seinem Betrieb gefordert sei.

Große und kleine Sabinchenpaare haben nun voll zu tun. Denn auch am Sonnabend und Sonntag verwandelt sich die Großstraße zwischen Rathaus und Marienkirche zur Feier- und Flaniermeile. Diverse Programmpunkte, Markttreiben, Vereinswettkämpfe, Kultur und Geselligkeit erwarten die Gäste in der Altstadt. Ein Höhepunkt ist dort der Festumzug am Sonntag ab 11 Uhr.

Organisiert wird das eintrittsfreie Fest ausschließlich ehrenamtlich vom Sabinchenverein. Er kann inklusive des 13 Leute umfassenden Organisationsteams auf rund 40 freiwillige Helfer zählen, die oft schon seit Jahren Bierwagen besetzen sowie für Bühnenumbauten und vieles mehr sorgen. „Der Kostenvolumen von rund 40 000 Euro kann nur durch die Helfer sowie größere Sponsoren und kleinere private Spenden gestemmt werden“, sagt Michael Knape. „Unerlässlich für die Festkasse ist zudem der Verkauf von Getränken“, erklärt der Vereinschef.

Von Thomas Wachs

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