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Treuenbrietzen in tagelanger Partylaune

Familiäres Sabinchenfest gestartet Treuenbrietzen in tagelanger Partylaune

Die Sabinchenmoritat hat Treuenbrietzen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Das Sabinchenfest taugt dafür nicht minder. Schon das Auftaktwochenende war vielversprechend. Gefeiert wird nun noch die Woche über mit weiteren Programmpunkten und am Sonnabend groß im Ortsteil Frohnsdorf.

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Ein familiäres Stadtfest ist am Wochenende in Treuenbrietzen gefeiert worden. Mit dabei auch der Fanfarenzug aus Bad Belzig.

Quelle: Uwe Klemens

Treuenbrietzen. Das Auftaktwochenende des 22. Sabinchenfestes darf als gelungen gelten. Zwei Tage lang und dazu den Freitagabend verwandelte sich das Gelände zwischen Marienkirche und Bäckerstraße erneut zur Festmeile mit Angeboten für Gäste jeden Alters. Ein Heer aus Schaustellern komplettierte den großen Reigen mit Akteuren aus der Stadt und aus der Region. Schauen und Schlemmen, Knobeln, Tanzen und Toben, Sporttreiben oder als Zuschauer und -hörer bei einer der vielen Theater-, Tanz- und Musikdarbietungen waren die Herausforderungen für die Besucher.

Zu den Akteuren mit dem größten Applaus gehörten erneut die Treuenbrietzener Stadtgaukler, die gekonnt den Bogen von der Überlieferung der Sabinchenmorititat in die Gegenwart schlugen und den heftig sprudelnden Streit um die Sabinchenfigur vor dem Rathaus zum Thema machten.

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Drei Tage lang ist in Treuenbrietzen der Auftakt der Sabinchenfestwoche gefeiert worden. Musik und Tanz, Spiel und Spaß sowie der traditionelle Festumzug standen von Freitagnachmittag bis Sonntagabend auf dem Programm.

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Die lange einstudierten Lieder und Tänze der Stadtkitas und Tanzgruppen fanden nicht nur den Gefallen der zahlreichen Eltern und Großeltern. Auch hier ging der Beifall über den Höflichkeitsapplaus hinaus.

Cheerleader und Spielmannszüge gaben ebenfalls alles und machten dem Motto des Festes „Von Treuenbrietzenern für Treuenbrietzener“ erneut alle Ehre.

Großer Festumzug als ein Höhepunkt

Zu den Höhepunkten des Festsonntags gehörte neben dem großen Umzug der Wettkampf „Schlag den Bürgermeister“, mit dem Michael Knape (parteilos) zweifellos seinen Platz in der Rangliste der mutigsten Stadtoberhäupter gefestigt haben dürfte. Weder vor komplizierten Zungenbrechern noch sportlichen Herausforderungen schreckte er im Wettkampf mit den Herausforderern des Krähenberg-Vereins zurück. Diese hatten sich in der Vorrunde gegen Spielmannszug, Feuerwehrverein, Turn- und Sportverein und die Kampfsportler des Vereins Sho dan sha kai durchgesetzt und sich als Schnellste beim Aufräufeln eines 66 Meter langen Wollknäuels erwiesen. Im Kampf gegen den Bürgermeister winkte ihnen nun 500-Euro-Siegprämie.

Skurrile und sportliche Disziplinen

Nach teilweise skurrilen und sportlichen Disziplinen wie Ringzielwurf, Jenga-Spiel und Kofferpacken sowie dem Geschicklichkeitstest beim Füllen eines Sparschweins hatten die Zweiradsportler dann das Stadtoberhaupt weit hinter sich gelassen. Vergrämt war Michael Knape deswegen nicht, sondern freute sich mit seinen Herausfordern über die Finanzspritze. „Im Vorjahr haben wir unseren Gewinn mit anderen Vereinen geteilt, das können wir diesjahr nicht tun, weil wir das Geld dringend brauchen“, sagt Krähenberg-Kassenwart Peter Lipka, der das Spiel moderiert hatte. Finanziert werden soll mit dem Geld ein Teil der Planung für weitere Schallschutzmaßnahmen auf dem Vereinsgelände.

 Reinhard Walter aus Pechüle erhält den Ehrenpreis für bürgerschaftliches Engagement

Reinhard Walter aus Pechüle erhält den Ehrenpreis für bürgerschaftliches Engagement. Das Sabinchenpaar, Vivien Stolze-Lange und Hans-Jörg Stolze, gehört zu den ersten Gratulanten.

Quelle: Uwe Klemens

„Schwergefallen ist es mir nie“

Der Treuenbrietzener Ehrenpreis für besonderes bürgerschaftliches Engagement geht an Reinhard Walter aus Pechüle – auf Vorschlag des Ortsbeirates Bardenitz. Gewürdigt wird damit sein mehr als 40-jähriges Wirken für den Erhalt der Pechüler Kirche und der christlichen Gemeinschaft.

„Für mich war das immer eine Selbstverständlichkeit“, sagt der 79-Jährige, der in Pechüle aufwuchs und seinem Vater Fritz Walter beim Engagement für die Kirchgemeinde nacheiferte.

Froh ist der gelernte Landwirt, der mit Hannelore Walter verheiratet ist und eine Tochter und zwei erwachsene Enkel hat, dass auch die Nachfolge geklärt ist. Seit zehn Jahren unterstützt ihn sein Schwiegersohn Ralf Hagen bei seinem Tun.

Die Auszeichnung war bis zum Schluss geheim gehalten worden. Nur Tochter Uta war eingeweiht und hatte ihren Vater zur Festbühne gelotst.

Das Rausschmeißerprogramm des Wochenendes bestritt das Dixieland-Ensemble „Blechzeit“, dem durchaus mehr Publikum zu gönnen gewesen wäre. „Ein gelungenes Fest, das auch für unsere Generation viele Höhepunkte bot“, waren sich die 17-jährige Tabea Meinusch und ihre ein Jahr jüngere Freundin Luise Griesbach einig und schlenderten noch einmal rüber zur Sound- und Sandlounge. Dort herrschte schon in der Nacht reger Tanzbetrieb bei eingängige Rhythmen verschiedener Djs. Gemütlich ruhig ging es indes auf dem Kunst- und Kulturhof zu Füßen des Wasserturms zu.

Höhepunkt des Sonntags war traditionell der farbenfrohe Festumzug diverser Vereine und Institution der Sabinchenstadt.

 

Von Uwe Klemens

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