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Treuenbrietzen ist ein sicherer Ort

Polizei: „Ruhiges Pflaster“ Treuenbrietzen ist ein sicherer Ort

In der Gerüchteküche brodelt es schnell. Ist irgendwo etwas angebrannt, um im Bild zu bleiben, ist schnell von einem Großbrand die Rede. Um genau zu wissen, woran man in Sachen Sicherheit ist, hat man in Treuenbrietzen den befragt, der es wissen sollte: Die Polizei.

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Der Diebstahl von Fahrrädern ist überall ein Dauerthema. Im Treuenbrietzener Feuerwehrdepot bot die Polizei in der vergangenen Woche die kostenlose Codierung von Fahrrädern an.

Quelle: Uwe Klemens

Treuenbrietzen. „Treuenbrietzen ist und bleibt ein ruhiges Pflaster“, lautet das Fazit von Marko Köhler. Nicht zum ersten Mal hatten die Mitglieder des städtischen Ausschusses für Ordnung und Sicherheit den Leiter des Führungs- und Einsatzdienstes der Polizeiinspektion Brandenburg zu einer ihren regelmäßigen Sitzungen eingeladen. In der zurückliegenden Woche tagte das Gremium im Ortsteil Rietz erneut.

Eindringlich verwies Köhler dabei auf den Unterschied zwischen subjektivem Sicherheitsgefühl und tatsächlicher Kriminalitätsrate. Eine gestohlene Landmaschine pro Jahr in einem Ort beispielsweise würde auch er als Privatmann subjektiv als schwerwiegend empfinden. Verglichen mit den wirklichen Problemzonen im Speckgürtel größerer Städte oder im Nahbereich von Autobahnabfahrten, gäbe es in Treuenbrietzen in keinerlei Hinsicht Grund zu Besorgnis.

Rechtzeitig vor Beginn der dunklen Jahreszeit als typische Einbruchsaison habe man vor etwa sechs Wochen dennoch vorsorglich damit begonnen, die Polizeipräsenz auf den Straßen der Gemeinde zu erhöhen. Einsatzkräfte aus Beelitz sind nun auch verstärkt in Treuenbrietzen auf Streife. Auch die beiden Revierpolizisten vor Ort seien dabei stärker einbezogen, so dass Abstriche bei den Sprechstunden im Rathaus gemacht werden müssten.

Der Meinung, dass mehr Flüchtlinge in der Region zugleich erhöhte Kriminalität bedeuten würde, widersprach Marko Köhler. „Wo mehr Menschen sind, egal ob Flüchtlinge oder nicht, gibt es natürlich auch mehr Kriminalität. Aber das hat nichts mit Ausländern zu tun und vor allem nicht in Treuenbrietzen, wo es gar keine Flüchtlingsunterkünfte gibt.“

Von Uwe Klemens

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