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Treuenbrietzen könnte mehr Ausflügler locken

Tourismus mit Potenzial Treuenbrietzen könnte mehr Ausflügler locken

Seit November leistet sich die Stadt Treuenbrietzen eine Tourismusmanagerin. Birgitta Anders hat jetzt auf Wunsch der Stadtverordneten von ihren ersten Eindrücken berichtet und den Handlungsbedarf für die nahe Zukunft abgesteckt. Dabei gebe es einige Möglichkeiten aber auch Probleme.

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Birgitta Anders will den Tourismus in Treuenbrietzen beflügeln.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Mit einem knappen Budget sind keine großen Sprünge drin. Dabei gäbe es viel zu tun und auch einiges Potenzial, um die Stadt Treuenbrietzen für Ausflügler und Touristen attraktiver zu machen. Dieses Fazit hat Birgitta Anders jetzt vor Mitgliedern des örtlichen Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses gezogen. Seit November ist sie als Teilzeitkraft für 20 Wochenstunden für den Fachbereich Tourismus der Stadtverwaltung zuständig.

„Insgesamt muss das Stadtmarketing spannender werden“, sagte Anders nach ihren „noch mit einem gewissen Außenblick“ gewonnenen ersten Eindrücken im neuen Job. Das historische Erbe und die Altstadt, Kunst und Kultur sowie vor allem die Natur rund um die Stadt sieht die Tourismus- und Marketingexpertin als Potenziale an, die bei der Werbung um Ausflügler umliegender Großstädte ausgebaut werden könnten. Defizite hat die Expertin ausgemacht bei kulinarischen Angeboten und Gästebetten. Seit Jahren fehlen Kapazitäten, um auch mal einen Reisebus voller Ausflügler zu bewirten oder gar übernachten zu lassen.

Auftritt soll einheitlicher werden

„Der Auftritt der Stadt nach außen muss insgesamt noch einheitlicher und moderner werden“, erklärte Anders. Das beginne bei einer besseren Ausschilderung der nunmehr in der Stadtbibliothek angesiedelten und neu strukturierten Tourist-Information und gehe über Informationsmaterial für Rad- und Wanderrouten bis zu einem frischeren Auftritt im Internet und sozialen Netzwerken. „Das große Engagement von Vereinen und die ungewöhnlich starke Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt“, so Anders, seien eine gute Basis für gemeinsame Projekte zur Tourismusförderung. Diese will die Beauftragte stärker in die Umgebung einbetten. Das sei nicht nur für überörtliche Ereignisse wie die Luther-Dekade zum Reformationsjubiläum im nächsten Jahr nötig. Vorbild könne der Markenbildungsprozess sein, der aktuell im Tourismusverband Fläming (TVF) erfolge. „Um überregional integriert zu werden, müssen die Angebote aber auch qualitativ verlässlich sein“, erläuterte Birgitta Anders.

Tourismuskonzept vordringliche Aufgabe

Schwerpunkt der weiteren internen Arbeit bleibe der Aufbau der Tourismuskonzeption. Sie soll Prioritäten zur Entwicklung setzen. Die Konzeption war im Jahr 2011 im Leitbild verankert und 2013 begonnen worden.

Bürgermeister Michael Knape (parteilos) verweist auf das viel zu knappe Budget, da im Haushaltplan für den Bereich bewilligt werde. „Lediglich 500 Euro im Jahr für Marketing sind das schnell verbraucht, wenn schon der Stand bei einer Reisemesse am Berliner Ostbahnhof 300 Euro kostet“, sagte der Rathauschef. „Ohne die finanzielle Beteiligung von Akteuren, würden solche Messe-Auftritte gar nicht möglich sein, so Knape. Er lobte diesbezüglich das wachsende Engagement der AG Tourismus im Verein „Aktiv für Treuenbrietzen“. „Denn Tourismusmarketing kann nicht nur Aufgabe der Verwaltung sein“, sagte Knape im Hauptausschuss.

Von Thomas Wachs

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