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Treuenbrietzen lädt zur Ideenkonferenz

Reformationsjubiläum Treuenbrietzen lädt zur Ideenkonferenz

Die Stadt Treuenbrietzen sucht als Mitglied im Städteverbund Reformation nach Ideen, wie sich das 500. Jubiläum im Jahr 2017 touristisch nutzen lässt. Dazu findet am Mittwoch eine Bürgerversammlung statt. Dort sollen Anregungen gesammelt werden.

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Eine Stadtraumausstellung informiert in Treuenbrietzen bereits zur Reformation.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbietzen . Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Im Jahr 2017 erreicht die Lutherdekade ihren Höhepunkt mit dem Deutschen Kirchentag in Berlin und der Erinnerung an den 500. Jahrestag des Beginns der Reformation mit dem Thesenanschlag des Kirchenreformators Martin Luthers in Wittenberg. Um das Jubiläum in zwei Jahren möglichst vielfältig zu begehen, sind schon jetzt vielseitige Ideen gefragt. Sie sollen auch von Einwohnern der Stadt Treuenbrietzen beigesteuert werden. Sie lädt alle interessierten Bürger daher für Mittwochabend zu einer Ideenkonferenz ein.

Reformationsverbund unterbreitet Vorschläge

„Denn die Auswirkungen der Reformation waren auch in den Städten um Wittenberg herum spürbar“, erklärt Wolfgang Ucksche. Er ist in der Stadtverwaltung mit der Vorbereitung des Reformationsjubiläums beauftragt. Um dieses auch den zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland zu präsentieren, wurde unter dem Dach der 31 Orte der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ in Brandenburg ein Reformationsverbund gegründet. Er unterbreitet Vorschläge, wie man die Reformationsgeschichte vor allem auch touristisch nutzen kann. Treuenbrietzen ist mit Gründung dieses Netzwerkes von Anfang Mitglied in diesem Verbund. Ihm gehören die südwestlichen Mitgliedskommunen der AG an, darunter auch Bad Belzig. Zudem ist Brück eigens dem Reformationsverbund beigetreten.

Luthers Schriften lösten europaweite Bewegung aus

Martin Luthers Thesenanschlag in Wittenberg am 31. Oktober 1517 gilt gemeinhin als das entscheidende Datum der Reformation. Seine Schriften lösten eine Bewegung aus, die Menschen in ganz Europa beeinflusste. Vor allem Städte spielten eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des reformatorischen Gedankengutes.

An der Marienkirche zu Treuenbrietzen   soll Martin Luther gepredigt haben

An der Marienkirche zu Treuenbrietzen soll Martin Luther gepredigt haben.

Quelle: Thomas Wachs

Aus diesem Grund lädt Treuenbrietzen zur Ideenfindung ein. „Wir wollen von den Bürgern die Überlegungen zum Thema Reformation in Treuenbrietzen erfahren“, erklärt Wolfgang Ucksche. Ziel sollte es sein, „die Chance für eine touristische Vermarktung zu nutzen und den Gästen unsere Stadt und unsere individuelle Reformationsgeschichte zu präsentieren“, sagt der Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Über örtliche Anknüpfungspunkte informiert bereits seit einem Jahr eine Freiluftausstellung an diversen Orten im Stadtraum. Unter dem Titel „Prediger und Bürger – Reformation im städtischen Alltag” wird in den Mitgliedskommunen unter anderem verdeutlicht, wie überraschend unterschiedlich die Reformation damals von Stadt zu Stadt verlief.

Termin: Treuenbrietzner Ideenkonferenz zum Reformationsjubiläum, Mittwoch, 19 Uhr, im Bürgerhaus „Alte Feuerwehr“, Breite Straße 71.

Von Thomas Wachs

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