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Treuenbrietzen macht sich winterfein

Mit Unterstützung aus Holland Treuenbrietzen macht sich winterfein

Darauf, dass es im Frühjahr in allen Winkeln farbenfroh sprießt, freuen sich in jedem Jahr viele. Doch Gärtnern ist ein mühsam Ding. Ein Unternehmen aus Holland griff den Treuenbrietznern dabei nun mit Hightech unter die Arme. Auch Rathausmitarbeiter legten sich für ihre blühende Stand ins Zeug.

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Auch ohne maschinelle Hilfe made in Holland brachten die Rathausmitarbeiter die Frühblüherknollen in die Erde.

Quelle: Stadtverwaltung

Treuenbrietzen. Zehntausend Blumenzwiebeln in einer halben Stunde in die Erde bringen und gleich danach wieder das Gras darüber wachsen lassen? Ein Ding der Unmöglichkeit, würde jeder Hobby-Gärtner sagen. „Es geht“, weiß man seit dieser Woche in Treuenbrietzen.

Mit Frühblühern an verschiedenen Stellen in der Stadt farbenfrohe Akzente zu setzen ist das Ziel von Josefine Lentze, die sich seit Herbst vergangenen Jahres als Sachbearbeiterin im Rathaus um die Grünflächen in der Sabinchenstadt kümmert. Ihre Idee, entlang der Großstraße Hunderte Frühblüher wachsen zu lassen, ging im wahrsten Sinne des Wortes auf.

Monatelang an Blumenzwiebeln erfreut

An den Krokussen, Mai- und Osterglöckchen und anderen, farbenfrohen Gewächsen auf den Grünstreifen links und rechts der Fahrbahn konnten sich die Treuenbrietzener seit letztem Frühjahr monatelang erfreuen. In dieser Woche nun startete die Aktion in ihre zweite Etappe.

Dazu rückte das niederländische Unternehmen „Flower jour place“ mit moderner Verlegetechnik an. „Die Arbeit läuft ähnlich der einer Kartoffellegemaschine, wie man sie aus der Landwirtschaft kennt“, erläutert Lentze. Gravierender Unterschied: Die Grasnarbe wird nicht umgepflügt, sondern auf einem Meter Breite angehoben. Darunter eingepflügt werden nicht Erdäpfel, sondern Blumenzwiebeln. Kleine Rädchen drücken im Anschluss die Grasnarbe darüber wieder fest.

Auf der großen Wiese zwischen Spielplatz und Paukert-Ring waren die holländischen Spezialisten am frühen Dienstagmorgen im Einsatz. 10 000 Zwiebeln verschiedener Frühblühersorten kamen auf einer Fläche von einmal einhundert Metern in die Erde. Bis auf drei winzige Schlitze vom Durchtrennen der Grasnarbe war eine halbe Stunde später nicht mehr von der Aktion zu sehen. Zwiebelmischung und Verlegung zusammen schlagen mit 1 600 Euro in der Stadtkasse zu Buche.

Stadtmitarbeiter im freiwilligen Einsatz

Günstiger, wenngleich auch nicht so schnell, geht es nur mit freiwilligen Helfern. Sieben Rathausmitarbeiter zogen deshalb einen Tag später noch einmal mit kleinen Spaten los und bepflanzten den Grünstreifen zwischen Rathaus und Marienkirche. „Die 600 Blumenzwiebeln hat uns dafür, wie schon im Vorjahr, Astrid Weichmann vom Blumenladen Pusteblume spendiert“, freut sich Josefine Lentze über den freiwilligen Einsatz der städtischen Mitarbeiter.

Von Uwe Klemens

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