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Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen plant Investitionsliste neu
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen plant Investitionsliste neu
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00:18 01.05.2016
Neu in den Blick genommen hat das Treuenbrietzener Rathaus jetzt den Finanzplan für 2016. Quelle: Thomas Wachs
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Treuenbrietzen

Alle Kommunen im Hohen Fläming gingen leer aus. Weil auch die Stadt Treuenbrietzen keinen einzigen Euro aus dem in Kooperation mit Nachbarorten aufwendig beantragten Förderbudget des Stadt-Umland-Wettbewerbs erhalten wird, hat sie jetzt ihren Investitionsplan neu strukturieren müssen. Hohe Priorität behalten dabei Ausgaben für Kindertagesstätten und Schulen. Handlungsbedarf zeichnet sich aber auch für weitere Projekte zur Erfüllung von Brandschutzauflagen ab. Unter anderem im Rathaus. Dort soll für 26 000 Euro zunächst ein Konzept erarbeitet werden. „Die inzwischen 20 Jahre alte Meldanlage entspricht nicht mehr den heutigen Auflagen für öffentliche Gebäude“, erklärte Verwaltungschef Michel Knape (parteilos) vor den Stadtverordneten. Sie billigten nun in einer Sondersitzung den geänderten Plan.

Kindergärten haben immer mehr Platzbedarf

Demnach behält der Umzug des Kindergartens Marzahna in den dafür zu sanierenden Komplex des Gemeindehauses hohe Priorität. Insgesamt sollen dafür 870 000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz beantragt werden. Allgemein müssen in Kitas der Stadt mehr Plätze geschaffen werden, um den mittelfristig weiter steigenden Bedarf stillen zu können. Derzeit gibt es Wartelisten für einige Häuser. Daher soll auch in der Naturkita in Pechüle für 250 000 Euro ein An- und Ausbau beantragt werden. Zudem ist ein Konzept nötig, um die Kita „Spielkiste“ an der Großstraße 1 für 190 000 Euro zu erweitern.
Erheblicher Finanzbedarf zeichnet sich zudem für die Albert-Schweitzer-Grundschule ab. Für rund 480 000 Euro müssten dort die Beleuchtung modernisiert und Decken saniert werden.

Seit Jahren mit Sicherungskonzept

Die Stadt Treuenbrietzen kann nach wie vor Investitionen und Pflichtaufgaben zur Daseinsfürsorge für die Bürger nicht aus eigener Finanzkraft erfüllen. Daher ist sie auf Hilfe und Unterstützung von Bund und Land angewiesen.

Die Finanzplanung geht seit 1995 mit einem Haushaltssicherungskonzept einher.

Für das Jahr 2016 wird im Finanzplan ein Defizit von 1,027 Millionen Euro erwartet.

Das Konsolidierungsziel des Sicherungskonzeptes kann dennoch – das sechste Jahr in Folge – gehalten werden.

Der Finanzhaushalt 2016 soll trotz aller Probleme und Schulden um knapp 171 000 Euro besser abschließen als es das Konsolidierungsziel vorsieht.

Alle neuen Projekte hängen an verschiedenen Fördertöpfen und können nur realisiert werden, wenn das erhoffte Geld auch fließt.

Fortgeführt und abgeschlossen werden dieses Jahr die bereits 2015 aus dem Ausgleichsfonds des Landes bewilligten Arbeiten zum Brandschutz im Kino für insgesamt 96 000 Euro sowie zur Beseitigung des Wasserschadens am Kellergeschoss eines Gymnasiumtraktes mit dem Bau einer „weißen Wanne“ für rund 88 000 Euro.

Von Thomas Wachs

Mit dem Wechsel auf die andere Straßenseite haben sich die Brandschützer in Bardenitz deutlich verbessert. Im schmucken neuen Domizil im ehemaligen Dorfkonsum stehen nun Schulungsraum, Sanitäranlagen und viel Platz zur Verfügung. Allerdings gerieten die Kosten aus dem Plan.

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