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Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen und Niemegk schließen Vertrag
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen und Niemegk schließen Vertrag
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00:28 20.11.2015
Bei Großeinsätzen, hier eine Übung im Gerätewerk Treuenbrietzen, sind viele Kräfte nötig. Quelle: Thomas Wachs
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Treuenbrietzen

Wenn es ernst wird, zählt jede Minute. Darum rücken Feuerwehrleute aus der Stadt Treuenbrietzen und aus dem Amt Niemegk künftig bei bestimmten Einsätzen automatisch immer gemeinsam aus. Diese Nachbarschaftshilfe im Brandschutz wird jetzt mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag offiziell besiegelt. Somit können zusätzliche Kräfte sowie Spezialtechnik aus der Feuerwehr der einen Kommune direkt in die Alarm- und Ausrückeordnung des Nachbarn integriert werden. Bislang erfolgte die Anforderung meist im Rahmen einer Nachalarmierung, sobald der Einsatzleiter vor Ort entsprechenden Bedarf festgestellt hat.

Nachbarschaftshilfe vertraglich geregelt

Mit dem Schritt über Gemeindegrenzen hinweg wollen die Brandschützer ihre Einsatzbereitschaft vor allem Tage verbessern. Hier gibt es nämlich zunehmend Probleme. „Viele unserer Kameraden arbeiten auswärts bis hin nach Berlin“, sagt Jens Heinze. „Zudem fehlen uns Nachrücker in den Reihen der Feuerwehr“, erklärt der Treuenbrietzener Stadtbrandmeister. „Seit ein paar Jahren läuft die Kooperation mit Niemegk ja bereits“, so Heinze. Jetzt soll die wertvolle Zeit zur Nachalarmierung gespart werden.

Zahl der Einsatzkräfte sinkt

In der Stadt Treuenbrietzen gibt es aktuell 14 Ortsfeuerwehren mit 23 Fahrzeugen.

Zur Feuerwehr gehören insgesamt rund 400 Männer und Frauen.

Für den aktiven Einsatz zur Verfügung stehen davon aktuell 290 Kameraden. Vor rund zehn Jahren waren es noch 380 aktive Kräfte.

Im Amt Niemegk sind derzeit 559 Kameraden in den Reihen der Feuerwehr.

Sie verfügen in 16 Ortswehren über 18 Fahrzeuge.

Für den aktiven Dienst stehen im Amt Niemegk 335 Männer und Frauen bereit.

Immerhin gebe es mit Schulen, Kindereinrichtungen, dem Krankenhaus sowie den größeren Betrieben in Gewerbegebieten beider Kommunen „Schwerpunktobjekte, die bei Einsätzen einen höheren Aufwand fordern“, beschreibt Heinze. Einen Vertragsabschluss strebe Treuenbrietzen auch mit den Nachbarn im Amt Brück und der Gemeinde Niedergörsdorf in Teltow-Fläming an, kündigte der auch für den Brandschutz zuständige Bürgeramtsleiter Ralf Gromemeier an. „Die Probleme sind überall nämlich ähnlich“, sagt Jens Heinze. Er ist in Potsdam-Mittelmark zugleich stellvertretender Kreisbrandmeister.

Probleme überall gleich

Allerdings waren Treuenbrietzener Brandschützer seit längerem für einige Orte im Niemegker Territorium in der Ausrückeordnung auch schon sofort dabei, wenn beispielsweise in Schlalach Nichel eine Notlage entstanden war. In Nichel gibt es nämlich seit einigen Jahren keine Feuerwehr mehr. „Die Treuenbrietzener Wehr ist da näher dran als die Niemegker“, sagt Daniela Albrecht, Ordnungsamtsleiterin des Amtes Niemegk. Dort rückt schon jetzt sofort auch die Drehleiter aus Bad Belzig mit an, wenn beispielsweise auf der Burg Rabenstein ein Alarm ausgelöst wird. „Auch diese Kooperation wollen wir künftig noch vertraglich regeln“, so Daniela Albrecht.

Von Thomas Wachs

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