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Treuenbrietzen Dezemberhafte Schauplätzchen laden ein
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Dezemberhafte Schauplätzchen laden ein
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18:00 28.11.2018
Bei der Adventsaktion „Dezemberhafte Schauplätzchen“ wird in Treuenbrietzen zur Geselligkeit an besondere Orte eingeladen. Quelle: Christina Bunzel
Treuenbrietzen

Kerzenschein, Geselligkeit und Erkundungen werden bei der Adventsaktion „Dezemberhafte Schauplätzchen“ geboten. Besucher sollen in Treuenbrietzen eine Rundreise durch besondere, historische Stadtkerne erleben. „Ob Plaudereien auf liebevoll hergerichteten Höfen, Gekicher hinter versteckten Gemäuern und ein Blick in längst vergessene Gebäude, vieles ist möglich“, sagt Christina Bunzel.

Vorweihnachtliche Gemütlichkeit

Die Organisatorin hofft, dass Besucher die Hektik der Vorweihnachtszeit vergessen, Gemütlichkeit erleben und miteinander reden. Gäste der Sabinchenstadt erleben an vier Tagen jeweils ab 17 Uhr einige sonst nicht zugängliche Orte und können die Zeit für einen winterlichen Spaziergang nutzen.

Das Motto am 30. November lautet „Licht, Wasser, Erde, Luft.“ Hier können Gäste am alten Brunnen im Klinikpark des Johanniter-Geländes dabei sein. An diesem Tag stehen die vier Elemente im Mittelpunkt. Der Brunnen symbolisiert dabei das Wasser, Licht das Feuer, die Luft ist der Gegend geschuldet und die Erde steht für den Boden.

Geigenmusik und Glühwein in der Scheune

Die sinnliche warme Scheunenzeit steht am 6. Dezember in der Großstraße 48 im Mittelpunkt. Treffpunkt ist eine alte Scheune, direkt neben dem Pfarrhaus. Neben Geigenmusik wird unter einem alten Walnussbaum Glühwein angeboten, außerdem können Gäste Kerzen ziehen.

„Finstere, süße Melancholie“ heißt es am 8. Dezember in der Breiten Straße 48. An diesem Tag gewähren Matthias und Viola Remus, die Eigentümer der Remise erstmals Zugang. Der Eingang erfolgt über die Parkanlagen.

Reise in die Vergangenheit

Zum Abschluss der „Schauplätzchen“ lautet am 14. Dezember das Motto „Wunderbare Kinderzeit.“ Gäste können dann im ehemaligen Spielzeugladen Rinke, Großstraße 73 eine Reise in die Vergangenheit und Kindheit unternehmen.

Das Haus steht seit Jahren still und gilt laut dem Architekten als Ruine. Christina Bunzel findet das Gebäude spannend. „Besonders, wenn man davorsteht und die Geschichten der Leute mit ihren Erinnerungen hört“, sagt die Veranstalterin.

Die Idee aus Treuenbrietzen wurde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der 31 „Städte mit historischen Stadtkernen“ in Brandenburg bereits exportiert. So finden unter anderem Veranstaltungen in Rheinsberg und Potsdam statt.

Von André Großmann

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