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Treuenbrietzen Freibadverein gibt großen Wunsch nicht auf
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Freibadverein gibt großen Wunsch nicht auf
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19:15 30.07.2018
Simone Lüllwitz-Balzer ist Sprecherin der Freibadvereins Treuenbrietzen. Quelle: Thomas Wachs
Treuenbrietzen

Der Freibadverein Treuenbrietzen betreibt die kommunale Badeanstalt. Sprecherin Simone Lüllwitz-Balzer zieht zur Saisonmitte Bilanz und blickt auf neue Vorhaben.

Für Freibadbetreiber ist der Sommer bisher super vom Wetter her. Wie schlägt sich das in den Besucherzahlen nieder?

Simone Lüllwitz-Balzer: Seit dem Start haben wir durch das bislang fast durchgängig hochsommerliche Wetter bis heute schon mehr als 9100 Besucher gehabt. Das ist eine super Zahl. Voriges Jahr hatten wir in der gesamten Saison, die stets zum 3. Oktober endet, rund 12.000 Besucher. Mal sehen, was der August und September noch bringen.

Gibt es auch mehr Schwimmschüler?

Ja allerdings. Wir haben jetzt schon mit gut 70 abgelegten Schwimmstufen die Gesamtzahl vom Vorjahr erreicht.

War denn auch der Start in die Saison problemlos? Gab es technische Überraschungen und bauliche Herausforderungen?

Die Anlagen waren diesmal insgesamt gut über den Winter gekommen. Auch das große Schwimmbecken brachte mal keine neuen Überraschungen mit Rissen oder Ähnlichem. Nicht mehr vor dem Start fertigstellen konnten wir leider die Sanierung des „Eierbeckens“. Das erfolgt nun bei laufendem Betrieb. Der alte Beton wird dann komplett mit Folie überklebt, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Welche Projekte gibt es noch?

Erledigt ist bereits der Sonnenschutz für das Kleinkind-Becken. Im September folgt dann noch ein „Grünes Klassenzimmer“. In dieser neuen Hütte kann es Unterricht geben für Kindergruppen oder auch andere Zusammenkünfte.

Was ist aus dem Wunsch nach einem Drei-Meter-Sprungturm geworden, für den es ja schon seit längerem Spendensammlungen gibt?

Diesen großen Wunsch haben wir noch nicht aufgegeben. Der Spendenstand ist bei gut 20.000 Euro. Das Geld für den Turm selbst wäre also damit schon zusammen. Teuer wird aber der nötige Umbau des Beckens, um die neu vorgeschriebene größere Tiefe zu erreichen.

Was würde dieser Umbau kosten?

Nach unseren Angeboten, die wir eingeholt hatten, wären mehr als 100.000 Euro nötig. Diese Summe können wir aber nicht allein tragen. Alternativ wollen wir uns ein Angebot für ein gesondertes neues Sprungbecken einholen.

Wie finanziert der Verein den Badbetrieb denn?

Wir erhalten einen jährlichen Fixposten von der Stadt, die zudem die Energiekosten trägt. Für größere Investitionen sind wir auf Fördergelder angewiesen, die von der Stadt oder uns eingeworben werden. Zudem gibt es eine nach wie vor gute Spendenbereitschaft von Bürgern, Firmen oder Projekten, die uns unterstützen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern.

Auf wie viele Mitglieder kann der Verein denn zählen?

Zum Verein gehören um die 50 Mitglieder. Regelmäßig für den Badbetrieb aktiv sind davon um die zehn Leute. Hinzu kommen Rettungsschwimmer, die der Verein beschäftigen kann für die Schwimmaufsicht. Wichtig sind aber auch aktive Menschen wie Horst Küttner aus der Nachbarschaft. Er packt bei vielen Dingen zur Badpflege an – auch ohne Mitglied im Verein zu sein. Solche fleißigen Leute könnten wir noch mehr gebrauchen.

Von Thomas Wachs

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