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Treuenbrietzen Martin Leben ist neuer Chef der Ortsfeuerwehr
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Martin Leben ist neuer Chef der Ortsfeuerwehr
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18:30 28.01.2019
Martin Leben ist neuer Chef der Feuerwehr Brachwitz. Größte Herausforderung ist der alte Barkas. Quelle: Privat
Brachwitz

Ohne die Feuerwehr geht nichts im Leben von Martin Leben. Schon mit zehn Jahren trat der Brachwitzer in seinem Heimatdorf der Jugendwehr bei. Das war 1997.

Heute ist der 31-Jährige in dem Treuenbrietzener Ortsteil Chef der Ortswehr. Im Dezember übernahm er das Zepter von seinem Vorgänger Wilfried Wirth. Dessen Stellvertreter war Martin Leben zuvor schon einige Jahre. Froh ist er, dass es in der Feuerwehr des Dorfes „eine so tolle Gemeinschaft und großen Zusammenhalt gibt“. Nicht nur alljährlich kurz vor Weihnachten. Dann werden die Partner der Männer und Frauen aus der aktiven Ortswehr sowie die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung stets zu einem geselligen Dankesfest geladen.

Rückendeckung von der Ehefrau

In der Ortswehr gehe es inzwischen „steil bergauf“, erzählt der neue Chef erfreut: „Im vorigen Jahr gab es fünf Neuzugänge, darunter zwei Frauen“. Nun gehören 16 Männer und fünf Frauen der Wehr an. „Für die Neuen läuft derzeit die Grundausbildung“, erzählt Martin Leben.

Starke Rückendeckung für sein Ehrenamt im Brandschutz bekommt der Ortswehrführer auch von seiner Ehefrau Melanie. Sie ist voriges Jahr sogar selbst der Feuerwehr in Brachwitz beigetreten. Nun erledigt sie dort als Unterstützung für ihren Mann den Papierkram und organisatorische Dinge für die Feuerwehr.

Bewährungsprobe für die Kameraden

Beruflich ist Martin Leben als Anlagenfahrer im Beelitzer Mischfutterwerk tätig. Dort hat der gebürtige Brachwitzer einen „verständnisvollen Arbeitgeber“, wie er sagt, bei der Firma „For Farmers“. Das habe sich besonders im vorigen Sommer gezeigt, als auch die Brachwitzer Feuerwehrleute über Tage stark in die Bekämpfung des großen Waldbrandes bei Treuenbrietzen eingebunden waren.

Gut erinnern kann sich Martin Leben auch noch an die Einsätze rund um den Sturm Kyrill. In der Nacht vom 18. zum 19. Januar 2007 hatte dieser quer durch das Dorf eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und die kurzzeitig auf den Straßen von der Umgebung abgeschnittene Ortslage waren eine große Bewährungsprobe für die Ortsfeuerwehr.

Wunsch nach modernem Einsatzfahrzeug

Heute bestehe die Herausforderung vor allem darin, den betagten Barkas als Einsatzfahrzeug aus DDR-Zeiten „gut zu pflegen und immer in Bewegung zu halten“, erzählt Martin Leben. Dringendster Wunsch der Brachwitzer Feuerwehrleute ist daher ein modernes Einsatzfahrzeug.

Zweites Hobby neben der ehrenamtlichen Arbeit für die Feuerwehr ist seine Familie mit den fünf und sieben Jahre alten Kindern. „Gemeinsam geht es gern auf Radtouren“, erzählt Martin Leben.

Von Thomas Wachs

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