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Treuenbrietzen Mehr Platz für Bildungsarbeit im Energieforum
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Mehr Platz für Bildungsarbeit im Energieforum
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15:09 17.04.2019
Das Neue Energien Forum Feldheim (NEFF) kann jetzt auch eine vom Förderverein hergerichtete Scheune nutzen. Etwas Fördergeld dafür überbrachte Umweltminister Jörg Vogelsänger (4.v.r.). Quelle: Thomas Wachs
Feldheim

Mitten im Dorf gibt es in Feldheim jetzt in einem Wald viel Platz für spannende neue Projekte. Eine riesige Foto-Tapete gaukelt in einer ehemaligen Scheune einen Forst vor, der real aber erst einige Kilometer entfernt vom Dorf beginnt.

Auf Initiative und in Eigenleistung des Fördervereins für das Neue Energien Forum Feldheim (NEFF) ist die Scheune auf dem Gelände des Kommunikationszentrums in den zurückliegende Monaten schmuck hergerichtet worden. Der Verein hat eigenes Geld und Spenden in die Sanierung des zweiten Seitengebäudes gesteckt. Bühne, Holzboden, Beleuchtung, Zufahrt sowie die originelle Wanddekoration wurden hergerichtet.

Riesige Leinwand aus Lottogeld

Für eine zu diversen Projektionszwecken benötigte riesige Leinwand floss jetzt auch etwas Geld aus Lottomitteln des Landes Brandenburg. Den Förderscheck über gut 2100 Euro persönlich überbracht hat Brandenburgs Umweltminister, Jörg Vogelsänger (SPD). Zuzüglich brachte der Verein gut 520 Euro Eigenanteil auf.

Den Förderscheck für ein große Leinwand überbrachte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) an Doreen Raschemann, Chefin des Fördervereins, und Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape (li.). Quelle: Thomas Wachs

Genutzt worden ist das ehemalige Landwirtschaftsgebäude kürzlich erstmals auch zum Fastnachtstanz. Damit entfällt für die Akteure des Heimat- und Kulturvereins die in den zurückliegenden Jahren immer wieder nötige Mühe zum Aufbau des alljährlich genutzten großen Partyzeltes.

Mark der Möglichkeiten am 27. April

Seinen nächsten größeren Einsatz bekommt das Scheunen-Gebäude am 27. April. Dann findet am NEFF ein Markt der Möglichkeiten statt. Gemeinsam mit Barbara Ral, der Klimaschutzmanagerin des Landkreises Potsdam-Mittelmark, will der Verein dann mit verschiedenen Aktionen und Partnern an praktischen Beispielen über individuelle Schritte zur Energiewende informieren sowie erneuerbare Energien für jedermann erlebbar machen, um deren Akzeptanz zu fördern.

Doreen Raschemann, die Vorsitzende des Fördervereins freut sich über die neuen Räumlichkeiten auf dem Gelände des NEFF. Denn die Nachfrage bei Besuchern steige. Jährlich werden um die 3500 Gäste und Fachbesucher aus dem In- und Ausland begrüßt. Sie informieren sich im energieautarken Dorf über das Modellprojekt zur eigenen Versorgung der Haushalte und Betriebe ausschließlich aus erneuerbaren Quellen wie Windkraft, Biomasse und Holz direkt am Ort.

Schulen halten Projekttage ab

Hinzu kommen immer mehr Schulklassen, die in Feldheim ihre Projekttage zum Thema erneuerbare Energien abhalten. Bis zu 25 solcher Unterrichtstage finden auf dem Gelände im Modelldorf statt. „Die Räume im Haupthaus sind dafür inzwischen oft zu klein und vielfach schon ausgebucht“, erklärt Doreen Raschemann.

„Feste Kooperationen gibt es über die Gesamtschule Treuenbrietzen hinaus inzwischen mit einigen weiteren Bildungsstätten im Land Brandenburg“, so die Vereinschefin. Vor allem für bestimmte Experimente in größeren Gruppen könnten Gerätschaften und größere Anschauungsobjekt nun in der hergerichteten Scheune besser platziert werden.

„Die neue Halle wird auch im Projekt Klimaschutz des Landkreises Potsdam-Mittelmark künftig auch stärker für Bildungsprojekte genutzt werden“, kündigt Barbara Ral an. Die Mehrzweckhalle erweitere die Möglichkeiten des NEFF auch dafür.

Von Thomas Wachs

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