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Treuenbrietzen Partner helfen bei der Brandbekämpfung
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14:02 31.08.2018
Am Gerätehaus ist am Donnerstag die Abordnung der Feuerwehr aus der Partnergemeinde Nordwalde verabschiedet worden. Quelle: Thomas Wachs
Treuenbrietzen

Nach vier Tagen ihrer Unterstützung im Großeinsatz beim Waldbrand rund um Treuenbrietzen sind am Donnerstag zwei Fahrzeuge und zwölf Mann von der Feuerwehr Nordwalde nach Hause verabschiedet worden. Die Abordnung aus Treuenbrietzens Partnergemeinde in Nordrhein-Westfalen war am Sonnabend auf die gut 500 Kilometer lange Strecke gegangen und gleich am Sonntag direkt in den Großeinsatz eingebunden worden.

Auf dem Sammelplatz der Einsatzkräfte zum Waldbrand bei Treuenbrietzen ist das Rot der Brandschutzeinheiten aus vergangenen Tagen nun vom Blau der THW-Fahrzeuge abgelöst worden.

Auch Nordwaldes Bürgermeisterin Sonja Schemmann hatten ihren Feuerwehrleuten sowie den Treuenbrietzener Partnern ab Mittwoch einen Besuch abgestattet. „Für uns war es selbstverständlich, hier Hilfe anzubieten“, sagt die Rathauschefin am Donnerstagmorgen vor der Rückfahrt nach Nordwalde gegenüber der MAZ. Über den dortigen Kreisbrandmeister sei der Einsatz in der Ferne schnell genehmigt worden.

Erfahrungen eher mit Hochwasser

„Wir wussten vor dem Start gar nicht, was uns hier in diesem großen Waldbrandgebiet genau erwarten würde“, sagt Norbert Schröer, der Wehrführer der Gemeinde Nordwalde, gegenüber der MAZ. „Doch es war eine eindrückliche Erfahrung für unsere Leute und viele junge Kräfte, die wir mit dabei hatten hier“, so der Feuerwehrchef.

Partnerschaftsbesuch beendet: Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape (li.) verabschiedete Amtskollegin Sonja Schemmann und FFW-Chef Norbert Schröer aus Nordwalde. Quelle: Thomas Wachs

In seiner Heimat seien Waldbrände selten, jedoch immer wieder große Hochwassereinsätze zu bewältigen. „Im Jahr 2013 waren wir schon beim Hochwasser an der Elbe bei Magdeburg mit im Hilfseinsatz“, erzählt Schröer. „Damals und auch nun wieder hier bei Treuenbrietzen waren die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt auch der Bevölkerung sehr beeindruckend“, sagt Norbert Schröer.

Von Thomas Wachs

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